LSth. Gorbach: Nicht beleidigt, sondern enttäuscht

"Klubobmann Halder sollte Art und Weise von Kritik überdenken"

Bregenz (VLK) - Erneut nimmt Landesstatthalter Hubert
Gorbach Stellung zu den Aussagen von KO Gebhard Halder:
"Eigentlich bin ich sehr dialogfreudig - auch im Umgang mit
Kritik, so Gorbach. Ich bin auch nicht beleidigt, wie KO
Halder es ausdrückt, sondern vielmehr enttäuscht und
entrüstet über die Art und Weise wie die Kritik vorgetragen wurde." Nämlich pauschal eine wichtige Abteilung des Landes
gesamt derart zu diskreditieren sei seines Erachtens aufgrund
der Leistungen ungerechtfertigt, so der
Landesstraßenbaureferent. ****

Dies würde er, Gorbach, auch dann sagen, wenn diese Art
der Kritik von der Opposition kommen würde, wenn sie aber vom Klubobmann des Regierungspartner kommt, dann verwundere und enttäusche dies umso mehr. Gorbach erklärt, er könne sich nur wiederholen, dass bereits viele Punkte, welche der Rechnungshofbericht anführt, umgesetzt oder in die Wege
geleitet wurden. Über einige Punkte könne, ja müsse man natürlich bezüglich Umsetzung diskutieren. Dies beträfe neben organisatorischen durchaus auch strukturelle Veränderungen.
"Hier sind aber als richtiges Forum die Regierungsebene sowie
die Kontrollorgane (der Landtag) zuständig", so der Landestatthalter.

"Wo man hobelt, da fallen bekanntlich auch Späne", stellt Gorbach grundsätzlich fest. Und unter diesem Titel sei das
Ergebnis des Rechnungshofberichtes da und dort auch durchaus berechtigt: "Dies ist ja mit Aufgabe einer solchen
Institution". Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen und
diese umzusetzen, um den Ablauf und den Betrieb zu
optimieren, "dafür bin ich immer zu haben - dies ist auch in
der Privatwirtschaft ein üblicher Vorgang", so Gorbach.

Für manche Vorschläge gäbe es aber auch gute Antworten und triftige Gründe, warum es eher so und nicht anders gemacht
wurde und so erhalten werden sollte. Zum Beispiel Maßnahmen,
die eine "Überverwaltung" verbunden mit Kosten und
Mehrpersonal zur Folge hätten.
(bl/pam,nvl)

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