Eder: Lkw-Maut muss zumindest vier Schilling betragen

Wien (SK) Als wenig überraschend bezeichnete SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder die Aussage von Verkehrsministerin Forstinger, dass die Lkw-Maut höher liegen müsse als bei zwei Schilling pro Kilometer. "Die SPÖ fordert seit langem schon eine Maut in der Höhe von vier Schilling pro Kilometer. Jeder Betrag, der darunter liegt, ist zu wenig, um das Gesamtsystem zu finanzieren", so Eder. ****

Eder merkte an, dass das neue Management der ASFINAG lediglich die selben Konzepte verfolge wie das alte Management. Das sehe man auch bei der Lkw-Maut. Weiters unterstrich Eder, dass sich die Frau Minister das EU-Weißbuch zu sensiblen Zonen beim Transitverkehr genau anschauen solle, da es in Österreich eine Reihe von sensiblen Zonen gebe, die eine höhere Maut verlangen würden. "Sensible Zonen gibt es nicht nur beim Nord-Südtransit entlang der Brennerroute, sondern auch im Ost-Westtransit. Experten gehen davon aus, dass der Lkw-Transit dabei um 100 Prozent ansteigen wird. Es wird daher im Ost-West-Transit auch sensible Zonen geben", schloss Eder. (Schluss) ns

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