Glawischnig: Bund lässt Künstlerhaus verhungern

Zeitgenössische Kunst ist Blau-Schwarz kein Anliegen

Wien (OTS) "Spät aber doch hat die Stadt Wien nun einer Förderung des Wiener Künstlerhauses zugestimmt, während die Bundesregierung offenbar nichts zur Rettung beitragen will. Während der Bund Prestigeobjekte wie das Museumsquartier fördert, will er offenbar das Künstlerhaus, das ein anspruchsvolles Crossoverprogramm anbietet, verhungern lassen" kritisiert die Kultursprecherin der Grünen, Eva Glawischnig.

Der Umgang mit dem Künstlerhaus ist für die Blau-Schwarze Kulturpolitik leider symptomatisch und führt vor Augen, dass dieser Bundesregierung zeitgenössische Kunst kein Anliegen ist. "Ministerin Gehrer und Staatssekretär Morak stecken seit Wochen ihre Köpfe in den Sand. Ihre Verweigerungs- und Hinhaltetaktik hat das Künstlerhaus in dieser Misere geführt", so Glawischnig.
"Wenn Gehrer und Morak jetzt nicht aktiv werden, haben sie jegliche Reputation und Legitimation endgültig verspielt", schliesst Glawischnig.

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