Zierler zu Gusenbauer : Erschüttert zu sein, ist zuwenig

"Gusenbauer-Aussagen sind Pflanzerei erster Güte!"

Wien 2001-08-30 (fpd) - "Gusenbauer macht es sich wieder einmal leicht und putzt sich ab, nach dem Motto "wo ich nicht dabei bin, das geht mich nichts an". Erschüttert zu sein allein ist zu wenig", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler auf die matte Reaktion des SPÖ-Chefs zum Gagenskandal der Postgewerkschafter.****

"Seine Aussagen sind eine Pflanzerei erster Güte. Genauso wie sein Parteifreund ÖGB-Chef Verzetnitsch schiebt er die Verantwortung einfach von sich weg", so Zierler.
Gusenbauer könne sich aber bezüglich der Vorgänge im ÖGB nicht einfach abputzen. Schließlich sei der ÖGB ja zur SPÖ-Vorfeldorganisation mutiert, außerdem sitze der ÖGB-Präsident für die SPÖ im Nationalrat. Gusenbauer und Verzetnitsch verbinde aber auch noch anderes. Denn der ÖGB reihe sich mit dem jetzigen Gagenskandal seiner Bonzen nahtlos in die Gagenskandale seines Mutterschiffs SPÖ ein. Von den Pensionsmillionären Vranitzky und Klima über Euroteam bis hin zum aktuellen Skandal, die Liste sei lang. Gusenbauers Begründung für diese Verquickung zwischen SPÖ und ÖGB, dass nämlich die SPÖ die Partei der sozialen Gerechtigkeit sei, erscheine somit unter einem äußerst schiefen Licht. "Denn welches Verständnis SPÖ und ÖGB von sozialer Gerechtigkeit haben, zeigen die unzähligen Skandale".

"Soziale Gerechtigkeit nicht für alle, sondern Privilegien für wenige, das ist das Motto des roten Nehmerkartells", so Zierler. Auch die plötzliche Entdeckung der Transparenz durch die SPÖ sei mehr als lachhaft.
"Dass ausgerechnet die sozialistischen Meister des Verschleierns Transparenz fordern, ist erstens unglaubwürdig und zweitens lediglich ein Versuch, die Flucht nach vorne anzutreten, um von den Skandalen im eigenen Haus abzulenken. Wäre der SPÖ Transparenz und Offenlegung ein Anliegen gewesen, hätte sie jahrelang Zeit gehabt das auch umzusetzen. Dass Verzetnitsch und Gusenbauer sich gegenseitig die Mauer machen, ist ein neuerlicher Beweis für die Charakterlosigkeit der SPÖ und zeigt wie dringend nötig eine klare Unvereinbarkeitsregelung ist", so Zierler abschließend. (Schluss)

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