Kinderfreunde: Lehrerprotest darf nicht die Schüler treffen

Wien (SK) "Es ist keineswegs einzusehen, dass der Konflikt, den LehrerInnen hier mit ihrem Arbeitgeber austragen, auf dem Rücken der Kinder passieren muss", zeigt sich Kurt Nekula, Bundesgeschäftsführer der Österreichischen Kinderfreunde, entrüstet. "Ich verstehe den Protest, aber es muss der Lehrerschaft klar sein, dass hier die Falschen bestraft werden - der Schuss geht nach hinten los", so Nekula am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Die Österreichischen Kinderfreunde sehen die Notwendigkeit, sich gegen einen Abbau der Qualität am Bildungssektor zu wehren, lehnen aber Schritte, die auf Kosten der Kinder gehen, ab. Einen Boykott seitens der Lehrer von "außerschulischen" Aktivitäten, wie Theaterbesuchen, Exkursionen, Skikursen oder Schullandwochen, halten die Kinderfreunde für ungerechtfertigt.

"Es gibt genügend Maßnahmen, die getroffen werden könnten um direkt gegen den Arbeitgeber vorzugehen. Es muss aber Pädagogen ein Bedürfnis sein, die Kinder aus diesem Kampf heraus zu halten", stellt Nekula abschließend klar. (Schluss) wf/mm

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