Knafl: "Der ORF braucht einen starken Seniorenvertreter und Bürgeranwalt!"

Der Österreichische Seniorenbund nominiert Hans Paul Strobl für den ORF-Publikumsrat

Wien (OTS) - Bei der heutigen Pressekonferenz des Österreichischen Seniorenbundes stellten Bundesobmann Stefan KNAFL und der frühere TV-Moderator der "Volksanwälte-Sendung" Hans Paul STROBL, als Spitzen-kandidat des Seniorenbundes für die von 17. bis 23.September geplante Faxwahl zum Publikumsrat, die Hauptziele des Seniorenbundes im ORF vor. Bundesobmann Knafl: "An allererster Stelle muss ein zeitgemäßes Bild der älteren Generation in die Fernseh- und Radio-Berichterstattung stehen, sodass diese endlich das reale und vielseitig aktive Leben der Senioren widerspiegelt. Diese mit 2 Millionen Österreichern größte Gruppe an Sehern und Hörern hat das Recht auf umfassende Berichterstattung über alle Themenbereiche der Senioren - in mehr und besseren Sendungen und zu passenderen Sendezeiten! Das darf es in Zukunft nicht mehr nur für die jüngeren Werbe-Zielgruppen geben. Und generell brauchen wir einen kompetenten Profi wie Hans Paul Strobl im Publikumsrat des ORF - als engagierten Seniorenvertreter und Bürgeranwalt, der konsequent die Interessen der älteren Generation sichert."

Der Dreiervorschlag des Österreichischen Seniorenbundes nennt neben Hans Paul Strobl noch zwei weibliche Kandidaten: Dr. Edeltraud Paul, eine pensionierte Lehrerin und Gertraud Watzinger, Bezirksobfrau des Seniorenbundes von Graz-Weiz.

Hans Paul Strobl stellt unter dem Titel "Der Bürger als ORF-Kunde" einige wesentliche Aspekte seiner Überlegungen in den Mittelpunkt. "Der Publikumsrat ist über Anregungen und Beschwerden der Hörer und Seher zu ORF-Programmen lückenlos zu informieren. Soweit es sich dabei um Fragen allgemeinen Interesses handelt, muss darüber im jeweils betroffenen Medium eine öffentliche Diskussion stattfinden. Es ist für Senioren ein Ärgernis, dass mit dem Blick auf Einschaltziffern Sendungen beispielsweise zur Zeitgeschichte geradezu systematisch aus dem Hauptabendprogramm in die Nachtstunden verschoben werden. Zu dieser Zeit hat sich ein hoher Prozentsatz der älteren Menschen bereits zu Bett begeben. Ob es sich um Sendezeiten, die Einführung der Briefwahl oder um steuerliche Diskriminierungen der Senioren handelt, jedenfalls ist es dem öffentlich-rechtlichen Monopolunternehmen ORF zumutbar, Wünsche der Senioren zu hören und öffentlich zu erörtern".

Strobl weiter: "Karl Blecha hat als Zentralsekretär und Innenminister in den 80er Jahren den ORF mit dem sozialistischen Parteikurs personell und inhaltlich gnadenlos beherrscht und jetzt spielt er sich öffentlich als Wahrer der Unabhängigkeit des ORF auf".

Kritik übt Strobl aber auch an der Art der Durchführung der Publikumswahl: "Es sei überhaupt nicht einzusehen, warum der ORF nicht jedem Inhaber einer Rundfunkbewilligung einfach einen Stimmzettel zuschickt statt der vorgesehenen komplizierten FAX-Wahl".

Knafl betont den legitimen Abspruch der älteren Menschen (mit rund 2 Millionen die größte Hörer- und Sehergruppe in Österreich) auf eine wirkungsvolle Vertretung in den Entscheidungsgremien des ORF, denn:
"Radio und Fernsehen sind die wichtigsten Informationsmedien und bedeutendsten Vermittler von Unterhaltung, Kultur und Bildung im Leben älterer Menschen. Darum hat der Seniorenbund Hans Paul Strobl für den Publikumsrat nominiert, damit er mit aller Kraft für eine Wende im ORF eintritt. Meine Aufforderung an alle Senioren ist Hans Paul Strobl zu wählen, denn er wird der "Hecht im Karpfenteich des ORF" sein".

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Österreichischer Seniorenbund
Mag. Michael Schleifer
Tel.: (01) 40126/154

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