Niederwieser: Positive Ansätze im Bereich der Palliativmedizin

Wien (SK) Vorsichtig optimistisch über die Ergebnisse einer parlamentarischen Anfrage betreffend Palliativmedizin an Ministerin Gehrer zeigt sich SPÖ-Wissenschaftssprecher Erwin Niederwieser:
"Einrichtungen für Hospizbetreung und Palliativmedizin, also die aktive, ganzheitliche Betreuung von Patienten, bei denen eine Heilung nicht mehr möglich ist, seien im Gegensatz zu Ländern mit vergleichbaren Gesundheitssystemen zur Zeit in Österreich noch in geringer Dichte vorhanden, aber die Ministerin betone, dass ihrem Ausbau "besondere Bedeutung" zukomme", berichtet Niederwieser. ****

"Am LKH-Universitätsklinikum Graz gibt es bereits seit Juni eine entsprechende Einrichtung, sie soll in nächster Zeit auf zehn Betten ausgebaut werden. In Wien liegt ein Konzept vor, in Innsbruck dagegen ist an den Ausbau zentraler palliativmedizinischer Einrichtungen im Rahmen des Universitätsklinikums zu Zeit nicht gedacht, vielmehr werde dort eine dezentrale Integration palliativmedizinischer Versorgungsaspekte in den einzelnen Fächern als vorrangig angesehen. An allen Universitäten bestehen schon jetzt Forschungsprojekte, zum Teil in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen."

"Auch die Ärzteausbildung hat sich auf die neuen Anforderungen schon eingestellt: Palliativmedizinische Themen werden jetzt schon an allen medizinischen Fakultäten im Rahmen der Studienpläne als Frei- oder Wahlfächer angeboten. Erfreulich ist weiters, dass der "Internationale Universitätslehrgang für Palliative Care" am IFF ("Inst. Für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung") neben ÄrztInnen auch PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, SeelsorgerInnen, TherapeutInnen, Leitungskräfte in Alteneinrichtungen anspricht", so Niederwieser und sagte abschließend: "Das sind schon einige erfreuliche Entwicklungen, speziell im Bereich der Personalausbildung ist allerdings noch viel zu tun." (Schluss) ah/mm

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