Media-Analyse 1. Halbjahr 2001: Daten für Magazine mit Vorjahr nicht vergleichbar

Fragestellung und Untersuchungsdesign wurden im Vergleich zum Vorjahr verändert.

Wien (OTS) - Die Verlagsgruppe NEWS bedauert in einer ersten Stellungnahme zur Media-Analyse des 1. Halbjahres 2001, dass zum zweiten Mal binnen von nur fünf Jahren Fragebogen und Untersuchungsdesign der MA gravierend verändert wurden. Damit ist der vorliegende Bericht der Media-Analyse für das erste Halbjahr 2001 mit dem Halbjahresbericht des Vorjahres, nicht vergleichbar.

Auch der Kontrollausschuss der Media-Analyse empfiehlt in seinem Statement zur MA ausdrücklich, aufgrund der ,Veränderung des Untersuchungsdesigns", die Daten des vorliegenden Zwischenergebnisses der MA 2001 ,nicht mit Vorjahresergebnissen zu vergleichen."

Tatsächlich wurde in der heurigen Media-Analyse bei der Eröffnungsfrage ein Satz eingefügt, der Internet-affine Leser ? damit vor allem junge Magazinleser - aus der MA-Befragung ausfiltert. Darüber hinaus wurde offensichtlich die Durchführung der MA in einer Form verändert, die bei jüngeren Magazinlesern deutlich striktere Werte als in den Vorjahren ergibt.

Wolfgang Fellner von der Verlagsgruppe NEWS in einer ersten Stellungnahme: ,Wir bedauern es als größte Magazingruppe im Land ausdrücklich, dass hier ohne jeden Anlass und ohne ersichtliche Logik zum zweiten Mal in nur fünf Jahren der Fragebogen und das Untersuchungsdesign der Media-Analyse so stark verändert wurden, dass ein Vergleich mit dem Vorjahr nicht mehr möglich ist. Wir ersuchen den für die Media-Analyse zuständigen Verein, aber auch die durchführenden Institute dringend - so wie in den anderen europäischen Ländern - die Fragestellung und das Untersuchungsdesign in Zukunft langfristig unverändert zu lassen, um auch auf langfristige Sicht der Werbewirtschaft verlässliche und vergleichbare Werte zu liefern. Eine Media-Analyse, die alle paar Jahre Fragebogen und Untersuchungsdesign ändert, verliert an Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit. Vor allem die Abweichungen zwischen der - in der Fragestellung unverändert gelassenen - ÖVA und der mit verändertem Fragebogen neu aufgelegten Media-Analyse sind so gravierend, dass sie zumindest im Magazinbereich nicht mehr nachzuvollziehen sind. "

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