FPÖ zu Wohnpark Hetzendorf, Lainzer Tunnel, Handymastenstrahlung

Wien, (OTS) Drei Themen widmete sich der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Dr. Herbert Madejski in einem Pressegespräch am Donnerstag. Beim geplanten Projekt "Wohnpark Hetzendorf" sprach der FPÖ-Politiker von einem neuen Bauskandal, der sich anbahne. Trotz Warnungen in Magistratsgutachten und der Wiener Umweltanwaltschaft betreffend gesundheitsstörende extreme Lärmbelästigung werde dieses Wohnbauvorhaben unbeirrt vorangetrieben. Die Umweltanwaltschaft betrachte dieses Gebiet für eine Wohnbebauung als nicht geeignet, stellte Madejski fest. Die Wiener FPÖ fordere einen sofortigen Baustopp und Aufklärung wieso den massiven Bedenken nicht Rechnung getragen werde.

Im zweiten Themenbereich befasste sich Madejski mit dem Bau des Lainzer Tunnels und räumte ein, dass das Projekt nunmehr einröhrig realisiert werden müsse um keine Zeitverzögerung eintreten zu lassen. Gerade deshalb müssten aber alle Sicherheitsmaßnahmen optimiert werden. In diesem Zusammenhang forderte er die Anlage großer Schutzräume bei den Rettungsschächten, um im Ernstfall Zufluchtsmöglichkeiten zu haben. Grundsätzlich sei sowohl im Straßen-als auch im Bahnbereich ein zweiröhriger Ausbau aus Sicherheitsgründen aber immer einem einröhrigen Ausbau vorzuziehen.

Die Strahlung von Handymasten war drittes Thema des Pressegesprächs. Hier forderte der FPÖ-Politiker eine Prüfung der Strahlenwerte in U-Bahn-Schächten, vor allem bei der U1. Derzeit werde bei den Strahlenwerten nur der Strahlung bei Antennenmasten auf Häusern Aufmerksamkeit geschenkt, die Auswirkungen der Strahlung in U-Bahn-Schächten jedoch völlig vernachlässigt. (Schluss) js/vo

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