Tunneleinsturz in Tirol

Nachteinsatz des ÖAMTC-Notarzthubschraubers

Wien (ÖAMTC-Presse) - Glück im Unglück hatten drei Bauarbeiter bei nächtlichen Arbeiten im Tunnel auf der Zufahrt zum Gletscherskigebiet am Tiefenbachferner. Beim Einsturz der Tunnelwand wurde ein Baggerfahrer verschüttet. Dank der tadellosen Zusammenarbeit aller Rettungsorganisationen gab es keinen Toten.
... Gegen 23.Uhr wurde der Pilot des ÖAMTC-Notarzthubschraubers Christophorus 1,Armin Paulweber, von der Rettungsleitstelle Innsbruck alarmiert: "Ein Tunneleinsturz auf der Zufahrt zum Tiefenbachferner macht den Einsatz eines Notarzthubschraubers notwendig". 30 Minuten später war Christophorus 1 in der Luft. Mit an Bord waren der Notarzt Dr. Günter Sumann und Flugretter der Tiroler Bergrettung Stefan Zumtobel. Die Landung am nördlichen Tunnelportal in 2.700 Meter Höhe war dank der Ausleuchtung des Landesplatzes durch die Feuerwehr Sölden möglich. Der mittlerweile ausgegrabene schwerstverletzte 35-jährige Baggerfahrer wurde nach der ersten notärztlichen Versorgung in die Klinik nach Innsbruck geflogen. Gegen zwei Uhr früh konnte sich die Christophorus-Crew wieder schlafen legen.

Die Zufahrt zum beliebten Sommerskigebiet am Tiefenbachferner ist bis zur Klärung der Unfallursache gesperrt.

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