LH Haider: Mit Katastrophenfond-Mittel den dürregeschädigten Bauern rasch helfen

Dringender Handlungsbedarf wegen großer Ernteausfälle - Initiative von Kärnten, Steiermark und Burgenland, über 100 Millionen S benötigt - Kärnten braucht 20 bis 25 Millionen

Klagenfurt (OTS) - Die anhaltende Hitzeperiode und fehlender Regen haben dramatische Folgen für Kärntens Bauern, die durch Ernteausfälle enorme Schäden erleiden. Die Ernteausfälle in den Zentralräumen aber auch in weiten Teilen Kärntens sind größer als bisher angenommen. Landeshauptmann Jörg Haider sieht dringenden Handlungsbedarf und bietet den dürregeschädigten Bauern rasche und wirkungsvolle Hilfestellung an. Dazu forderte er Mittel aus dem Katastrophenfonds des Bundes an. Zusammen mit der steirischen Landeshauptfrau Waltraud Klasnic hat Haider eine Initiative für die Bundesländer Kärnten, Steiermark und das Burgenland gestartet. Wie Haider mitteilt, würden rund 100 Millionen Schilling benötigt, der Betrag könnte aber noch höher ausfallen. Der Bund sollte demnach 60 Prozent und die Länder die restlichen 40 Prozent der Hilfsmittel aufbringen. Für Kärnten rechnet der Landeshauptmann mit einem Bedarf von 20 bis 25 Millionen Schilling

Der Landeshauptmann ersuchte in diesem Zusammenhang Finanzminister Karl-Heinz Grasser, durch eine Novelle sicherzustellen, dass Mittel aus dem Katastrophenfonds für die Dürreschäden im Sinne des Paragrafen 3 Abs. 3 des Katastrophenfondsgesetzes eingesetzt werden können. Unabhängig von der Entscheidung des Finanzministers werde Kärnten in jedem Fall den geschädigten Bauern rasch helfen, so der Landeshauptmann. Auch Finanzreferent LHStv. Karl Pfeifenberger hatte vor wenigen Tagen den geschädigten Bauern rasche Hilfe zugesagt. (Schluss)

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