Edler kritisiert skandalöse Aushungerung ÖBB-Infrastruktur - Verkehrsministerin Forstinger hat nur Kärnten-Blick

Wien (SK) "Die Meldungen, wonach der dringend erforderliche Ausbau des ÖBB-Schienenetzes durch Geldmangel gefährdet ist, beweisen es:
Die Zusagen von Bundesministerin Forstinger, sich für den Ausbau des hochrangigen Verkehrsnetzes und hier besonders der Schiene einzusetzen und dafür auch finanzielle Vorsorge zu treffen, dürften nur reine Ankündigungen gewesen sein", kritisierte SP-Abgeordneter Josef Edler. Es müsse Schluss sein mit den "Loch Ness -Sommertheater-Vorstellungen" der Verkehrsministerin, denn die Realität sehe für den Ausbau der ÖBB-Schienennetze tragisch aus. ****

"Ich habe volles Verständnis für die dramatischen Hilferufe seitens der ÖBB", so Edler weiter. Es gehe doch darum, in Österreich ökologische transeuropäische Verkehrsnetze zu bauen, damit es endlich zu attraktiven Umsteigemöglichkeiten im Mittelstrecken-Reiseverkehr bzw. für den Umstieg des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene kommen könne.

Unverständlich sei, dass der Bundeskanzler auch zu diesem Thema wieder einmal schweige und sich auf nachträgliches Kommentieren beschränke: immerhin sei hier die historische Chance, der derzeit schlechten Wirtschaftsentwicklung besonders in der Bau- und Elektrowirtschaft durch den Ausbau der Schieneninfrastruktur entgegenzuwirken zu können. Der Ausbau von Schienennetzen bringe auch volkswirtschaftlich höchste Beschäftigungsimpulse; über 80 Prozent der Investitionsmittel kämen über Umwegrentabilität wieder zurück.

"Verkehrsministerin Forstinger ist aufgefordert, endlich vernünftige und dringend notwendige verkehrspolitische Entscheidungen zu treffen. Die Zeit der 'Sommertheatervorstellungen' ist vorbei - es ist zu wenig ausschließlich in fragwürdige Projekte für das nächste Jahrhundert in Kärnten zu investieren", schloss Edler. (Schluss) ns/mm

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