VA Technologie AG: Ergebnisse 1. Halbjahr 2001

Wien (OTS) - VA Technologie AG: Ergebnisse 1. Halbjahr 2001

  • Wachstum im Auftragseingang, Umsatz geringfügig unter Vorjahresperiode, operatives Ergebnis auf Halbjahresniveau 2000
  • Devestition VA TECH VOEST MCE (80%) durchgeführt
  • Abgabe von 5% VOEST ALPINE Aktien (plus weitere 6% im Juli) -Nettoergebniseffekt: 31 Mio. EUR (plus weitere 40 Mio. EUR im 2.Halbjahr)
  • Straffung der Konzernführung: Reduzierung der Funktionsbereiche und Verbesserung der Kostenstruktur
  • Konzernweite Restrukturierungen zur Produktivitätssteigerung: minus 1.500 Mitarbeiter im Halbjahresvergleich
  • Neustrukturierung der Metallurgietechnik
  • Integration der Akquisitionen gemäß Plan

Ausblick 2001:

  • Konjunkturrückgang insbesondere in USA und Europa, weltweite Rücknahme der Wachstumsprognosen der Industrie
  • Wachstum in Auftragseingang und operativem Ergebnis
  • weiterhin positive Geschäftsentwicklung in den Bereichen Hydraulische Energieerzeugung, Energieübertragung und -verteilung, Wassertechnik und Industrial Services
  • weitere Restrukturierungen mit Ergebnisauswirkungen in der Metallurgietechnik abhängig von der Entwicklung im Auftragseingang
  • Portfolio-Fokussierung wird fortgesetzt

Die börsenotierte VA Technologie AG (VA TECH) verzeichnete im ersten Halbjahr 2001 trotz des schwierigen internationalen Marktumfeldes in der Kapitalgüterindustrie 12% Wachstum im Auftragseingang. Der Umsatz lag leicht unter dem Vorjahresniveau und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) blieb konstant. Die Neuausrichtung der VA TECH zu einem fokussierten Technologie- und Servicekonzern wurde fortgesetzt und ist mit den strategischen Akquisitionen der letzten Jahre und der Devestition der VA TECH VOEST MCE sowie der Abgabe der Beteiligung an der VOEST ALPINE AG weit fortgeschritten.

Operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwert-Amortisation (EBITA) betrug im ersten Halbjahr 68 Mio EUR (nach 65 Mio EUR im Vorjahr). Reduziert um die Firmenwert-Amortisation (16 Mio EUR) blieb das operative Ergebnis (EBIT) mit 52 Mio EUR auf dem Niveau der Vorjahresperiode.

Der Erlös aus dem Verkauf von 4,98% an VOEST ALPINE Aktien an institutionelle Finanzinvestoren im ersten Halbjahr 2001 betrug 54,8 Mio EUR, der Nettoertrag nach Steuern belief sich auf 30,7 Mio EUR.

Die Veränderung des Finanzergebnisses von minus 25 Mio EUR in der Vorjahresperiode auf minus 29 Mio EUR im ersten Halbjahr 2001 resultiert aus der geringeren Liquidität im Periodenvergleich sowie aus den Gründungsaufwendungen für die Beteiligung am elektronischen Marktplatz ec4ec (e-commerce for engineered components).

Das Ergebnis vor Steuern betrug 23 Mio EUR (nach 27 Mio EUR in den ersten sechs Monaten des Vorjahres), der Periodenüberschuss (Periodenergebnis zum ersten Halbjahr) lag bei 19 Mio EUR (nach 18 Mio EUR).

In den Zahlenangaben wurden per 1.1.2001 das Unternehmen VA TECH Schneider High Voltage, ein 60/40 Joint Venture der VA TECH mit der französischen Schneider Electric Gruppe sowie die Abgabe von 80% der VA TECH VOEST MCE berücksichtigt. Erstmals konsolidiert wurde darüber hinaus das Metallurgietechnik-Joint Venture VAI Pomini.

Umsatz geringfügig unter Vorjahresniveau

Der Umsatz des Konzerns lag im ersten Halbjahr mit 1.792 Mio EUR um 4% unter dem der Vorjahresperiode (1.863 Mio EUR). Mit der Devestition der VA TECH VOEST MCE sowie der Entkonsolidierung kleinerer Unternehmungen und der erstmaligen Konsolidierung von VA TECH Schneider High Voltage und VAI Pomini wurde im Vergleich zur Vorjahresperiode ein Umsatzvolumen von etwa 234 Mio EUR abgegeben bzw. 208 Mio EUR erstmals konsolidiert.

Auftragseingang stieg um 12%

Der Auftragseingang konnte im ersten Halbjahr im Vergleich zur Vorjahresperiode um 12% auf 2.050 Mio EUR gesteigert werden, wobei die Unternehmensbereiche Metallurgietechnik (24%), Energieübertragung und -verteilung (34%) und Industrial Services (25%) den größten Anteil dazu beitrugen. Wesentliche Veränderungen des Konsolidierungskreises waren die Einbeziehung von VA TECH Schneider High Voltage (plus 280 Mio EUR) sowie die Devestition der MCE (minus 255 Mio EUR).

In der Regionalverteilung dominierte Westeuropa (48%) gefolgt von Nord- und Südamerika (20%).

Der Auftragsstand per 30. Juni 2001 stieg im Vergleich zum 30.Juni 2000 um 11% auf 4.180 Mio EUR.

Der Mitarbeiterstand per 30. Juni 2001 betrug 19.520. Die Gesamtreduktion um 13% resultiert einerseits aus der Abgabe der VA TECH VOEST MCE (4.172 Mitarbeiter), dem Zuwachs an Mitarbeitern der VA TECH Schneider High Voltage (2.325 Mitarbeiter) und weitere Konsolidierungszugänge (495 Mitarbeiter) sowie aus den durchgeführten Restrukturierungen zur Produktivitätssteigerung in den jeweiligen Unternehmensbereichen (minus 1.493 Mitarbeiter).

Ausblick: Wachstum in Auftragseingang und im operativen Ergebnis

Bei äußerst schwierigen internationalen Marktbedingungen konnte im ersten Halbjahr ein Wachstum im Auftragseingang in allen Unternehmensbereichen des Konzerns erzielt werden.

Nach derzeitiger Einschätzung sind heuer keine Verbesserungen in der Konjunktur zu erwarten. Die Entwicklung verläuft insbesondere in den USA und auch in Europa rückläufig, die weltweiten Wachstumsprognosen der Industrie werden laufend zurückgenommen. In der Metallurgietechnik sind daher trotz der bereits seit 1999 durchgeführten, tiefgreifenden Maßnahmen zur Kostensenkung abhängig von der Entwicklung im Auftragseingang, weitere Restrukturierungen erforderlich, welche das Ergebnis beeinflussen werden. Für die Unternehmensbereiche Hydraulische Energieerzeugung, Energieübertragung und -verteilung, Wassertechnik, Industrial Services wird weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung prognostiziert. Wir sind zuversichtlich, im Konzern für das Jahr 2001 ein Wachstum im Auftragseingang und im operativen Ergebnis erzielen zu können.

Vorrangiges Ziel des Konzerns bleiben die Konsolidierung und Integration der akquirierten Gesellschaften sowie die nachhaltige Steigerung der operativen Ertragskraft aller Unternehmensbereiche. Darüber hinaus werden die laufenden Restrukturierungs-maßnahmen ebenso fortgesetzt wie die Maßnahmen des konzernweiten DRIVE-Verbesserungsprogramms sowie die Portfolio-Fokussierung des Konzerns.

Die Veräußerung der restlichen 5,94% Anteile der VOEST ALPINE an einen institutionellen Finanzinvestor im Juli 2001 brachte einen Erlös von 68 Mio EUR und wird das Ergebnis vor Steuern im dritten Quartal des heurigen Jahres und somit im Geschäftsjahr 2001 um 43,3 Mio EUR, das Ergebnis nach Steuern um 39,9 Mio EUR verbessern.

Metallurgietechnik:
Umsatzsteigerung, rückläufiges operatives Ergebnis

Das generell sehr restriktive Investitionsklima der Eisen- und Stahlindustrie dominiert nach wie vor die Entwicklung der Metallurgietechnik. Aufgrund der angespannten Marktsituation im metallurgischen Anlagenbau und der damit verbundenen reduzierten Auslastung sowie dem anhaltend hohen Margendruck ging das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von minus 1,3 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2000 auf minus 4,0 Mio EUR in der Berichtsperiode zurück, während der Umsatz um 22% von 477 Mio EUR auf 582 Mio EUR gesteigert werden konnte.

Der Auftragseingang des ersten Halbjahres lag mit 482 Mio. EUR geringfügig über dem Vorjahresergebnis.

Im März 2001 wurde der Anteil an der Fuchs Systemtechnik von 49% auf 79% erhöht. Das Kompetenzzentrum für Vakuum-Metallurgie VAI TECHNOMETAL wird in die neu firmierte VAI FUCHS eingegliedert und schafft dadurch weitere Synergien in der Elektrostahlerzeugung. Das Joint Venture VAI Pomini zwischen VOEST-ALPINE Industrieanlagenbau und TECHINT bündelt die Aktivitäten im Bereich Langprodukte. VAI POMINI hat seinen Sitz in Castellanza/Italien, mit Betriebsstandorten in Linz/Österreich, Sheffield/GB und Pittsburgh/USA.

Weitere Akquisitionen waren die US-Firmen ROTH und SUMITEC zur Stärkung des Servicegeschäftes im Instandhaltungsbereich, sowie das im Bereich Bandbehandlung/-verarbeitung tätige spanische Unternehmen MECESA, das erfolgreich in die VAI COSIM integriert wurde.

Neustrukturierung der Metallurgietechnik

Zur nachhaltigen Ergebnisverbesserung wurden kostensenkende Maßnahmen, insbesondere eine Personalreduktion um 277 Mitarbeiter im Halbjahres-Periodenvergleich, ergriffen. Zur Straffung der Organisation (15% weniger Organisationseinheiten) wurde eine neue Struktur erarbeitet, die am 1. Juli 2001 in Kraft getreten ist und mit einem Generationswechsel bei 30% der Führungskräfte verbunden ist. Anstatt der bisherigen sechs Geschäftsbereiche treten nun die vier globalen Geschäftsbereiche Iron&Steelmaking, Rolling&Processing, Automation sowie Metallurgical Services am Markt auf.

Trotz der bereits seit 1999 durchgeführten tiefgreifenden Maßnahmen zur Kostensenkung sind, abhängig von der Entwicklung im Auftragseingang, weitere Restrukturierungen erforderlich, die das Ergebnis der Metallurgietechnik 2001 beeinflussen werden.

Hydraulische Energieerzeugung
Hoher Auftragsstand, verzögerte Umsatzrealisierung

Der Umsatz des Unternehmensbereiches lag mit 237 Mio EUR unter dem Wert der ersten sechs Monate des Vorjahres (417 Mio EUR), da im Vergleichszeitraum 2000 eine überproportionale Umsatzabrechnung erfolgte. Auch das operative Ergebnis (EBIT) blieb mit 6,6 Mio EUR abrechnungsbedingt hinter dem Vorjahreswert (EUR 10,7 Mio) zurück.

Der Auftragseingang blieb mit 253 Mio EUR im Vergleich zur Vorjahresperiode (249 Mio EUR) nahezu unverändert, der Auftragsstand stieg um 16% auf 1.003 Mio EUR.

Wichtigste Projekte des ersten Halbjahres waren unter anderen die schlüsselfertige Errichtung der Wasserkraftwerke CANDONGA/Brasilien oder HIGH FALLS/Kanada, Modernisierungsprojekte wie etwa die Erneuerung der Druckrohrleitung für das Kraftwerk Kaprun/Österreich oder der Umbau des Kraftwerks Eisernes Tor/Rumänien. Daneben erwies sich die gute Nachfrage nach Turbogeneratoren auch weiterhin als stabil.

Das im März 2001 zu 51% übernommene Unternehmen Møller Energi wurde noch nicht konsolidiert. Moller Energi, ein Unternehmen der Møller Industrier, ist führend im Service & Rehab-Markt in Norwegen. Das Unternehmen beschäftigt 90 Mitarbeiter und erzielte einen Geschäftsumfang von rund 15 Mio EUR.

Durch ein Projekt zur Errichtung von zwei HYDROMATRIX(TR) -Kraftwerken an bestehenden Wehranlagen von Smithland und Cannelton Locks and Dams am Ohio River/USA gelang der Durchbruch der HYDROMATRIX(TM) -Technologie. Dies ist ein innovatives Konzept zur kostengünstigen Nutzung der Wasserkraft bei bestehenden Wehranlagen. Die Gesamtleistung der Kraftwerke beträgt 172 MW.

Energieübertragung und -verteilung:
Steigerung von Auftragseingang und Umsatz, stabile Ertragslage

Die Halbjahres-Kennzahlen des Unternehmensbereiches inkludieren erstmals das Joint Venture VA TECH Schneider High Voltage, an dem VA TECH Transmission & Distribution eine 60%-ige Mehrheit sowie die industrielle Führung hält. 40% der Gesellschaft stehen im Eigentum der französischen Schneider Electric.

Einerseits durch die Integration der VA TECH Schneider HV, andererseits durch ein starkes operatives Wachstum im 1. Halbjahr 2001 konnten vor allem Auftragseingang, aber auch Auftragsstand und Umsatz im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres deutlich gesteigert werden. Der Umsatz des Unternehmensbereiches stieg um 36% von 371 Mio EUR auf 503 Mio EUR. Das EBIT im ersten Jahr des neu strukturierten Unternehmensbereiches konnte mit 17,6 Mio EUR auf dem Niveau des Vorjahres (17,4 Mio EUR) gehalten werden. Durch gezielte Restrukturierungsmaßnahmen zur Hebung der Synergiepotentiale soll die zukünftige Ertragslage nachhaltig verbessert werden.

Der Auftragseingang konnte um 130% von 302 Mio EUR auf 695 Mio EUR gesteigert werden, der Auftragsstand erhöhte sich um 86% auf 1.091 Mio EUR.

Die Integration des Joint Ventures zwischen VA TECH und Schneider Electric verläuft nach Plan. Der Auftragseingang des ersten Halbjahres spiegelt den gelungenen Start wider. Einige Großprojekte wie Schaltanlagen in BAGDAD EL AMEEN/Irak, GADONG/Brunei sowie die Umspannwerke IBIUNA-BATEIAS/Brasilien und ADWEA/Abu Dhabi konnten bereits verbucht werden. Auch außerhalb des Joint Ventures verlief die Auftragsentwicklung des Unternehmensbereichs, wie etwa für Transformatoren oder Automationsprojekte, erfolgreich.

Wassertechnik
Gute Auftrags- und Umsatzentwicklung

Der Umsatz des Unternehmensbereiches Wassertechnik stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2000 um 16% von 104 Mio EUR auf 121 Mio EUR. Das operative Ergebnis (EBIT) war mit 0,1 Mio EUR niedriger als in der Vorjahresperiode (2 Mio EUR). Weitere Umstrukturierungen im Sinne einer Zusammenführung der verschiedenen Standorte in Europa sind erforderlich.

Der Auftragseingang stieg um 14% auf 167 Mio EUR. Bedeutende Aufträge des ersten Halbjahres waren Abwasseranlagen für die Städte SOFIA/Bulgarien und LISIEUX bzw. THIONVILLE/Frankreich, die Industrieabwasseraufbereitungsanlage BERGKAMEN/Deutschland, eine Trinkwasseraufbereitungsanlage für die WATER AND SANITARIAN AGENCY RAWALPINDI/Pakistan, eine bedeutende Referenz für Wasserversorgung am asiatischen Wachstumsmarkt, sowie die Pumpstation CONSTANTA/Rumänien.

Im Juli 2001 wurde von den Partnergesellschaften VA TECH WABAG (34% Anteil) Entsorgungsbetriebe Simmering/EbS (33% Anteil) und Bank Austria (33% Anteil) das neue Wassergesellschaftsunternehmen Wiener Wasser Technologie GmbH gegründet. Ziel des Joint Ventures ist ein Wassermanagement Full-Service-Angebot - von der Finanzierung über das Monitoring bis hin zur Betriebsführung - als Meilenstein für die zukünftige Bedeutung Österreichs am Wassermarkt. Der Fokus dieses Joint Ventures ist auf internationale Projekte gerichtet.

Bereits im März 2001 wurde von den Unternehmen VA TECH WABAG, LINZ AG und Raiffeisenlandesbank Oberösterreich die gemeinsame Gesellschaft International Water Management WABAG GmbH gegründet. Ziel ist, als bedeutendstes österreichisches Unternehmen im Betreibergeschäft den Wassermarkt im süd- und osteuropäischen Raum zu bearbeiten.

Industrial Services
Gute Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Rückwirkend mit 1. Januar 2001 wurden 80,1% der Anteile an der VA TECH VOEST MCE Gruppe (ohne VA TECH Transport- und Montagesysteme) an die Andlinger Group Anlagenbau Holding verkauft. Im Konzern verbleiben somit die Aktivitäten der elektromechanischen Anlagentechnik (inkl. Antriebstechnik), Facility Management, Informationssysteme sowie Transport- und Montagesysteme. Zur besseren Vergleichbarkeit der Perioden wurden die Zahlen des ersten Halbjahres 2000 ohne das devestierte Unternehmen VA TECH VOEST MCE dargestellt.

In diesem Vergleich stieg der Umsatz des Unternehmensbereiches von 352 Mio EUR in der Vorjahresperiode auf 383 Mio EUR im ersten Halbjahr 2001. Dies entspricht einer Steigerung um 9%. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg durch selektive Auftragshereinnahme und konsequentes Projektmanagement von 10,5 Mio. EUR auf 12,7 Mio EUR.

Der Auftragseingang erhöhte sich um 16% auf 517 Mio EUR, der Auftragsstand um 7% auf 605 Mio EUR.

Nach zahlreichen internationalen Großprojekten wie etwa der kompletten technischen Gebäudeausrüstung des "MOSCOW CITY STAR"-Centers/Russland konnte im ersten Halbjahr der erste Großauftrag zur technischen Gebäudeausrüstung in Österreich verzeichnet werden. Der Auftrag, der von der Concorde Projektentwicklungs GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der Raiffeisenzentralbank, erteilt wurde, umfasst die komplette technische Gebäudeausrüstung für einen Bürokomplex mit ca. 24.000 m2 modernst ausgestatteter Büroflächen.

Aus der Automobilindustrie konnte im ersten Halbjahr 2001 neben Großaufträgen für Daimler Chrysler und Peugeot in Spanien erstmals ein Auftrag für eine Karosserierohbauanlage für BMW in Deutschland hereingenommen werden.

Mit 31.März 2001 nahm die VA TECH ELIN EBG die seit 1998 bestehende 26% Beteiligung der kanadischen Industriegruppe Bombardier Inc. an der ELIN EBG Traction zurück und wandelte sie in eine technologiebezogene Partnerschaft um. Hintergrund dafür war eine Entscheidung der Europäischen Kommission, wonach die Übernahme von Adtranz durch Bombardier Inc. unter anderem nur unter der Auflage dieser Beteiligungsveräußerung gebilligt wird. Die gemeinsam mit Bombardier entwickelten Fahrzeuge, wie der Regionaltriebwagen TALENT und die Straßenbahn City Runner/Type Linz werden auch in Zukunft partnerschaftlich von Bombardier Transportation und ELIN EBG Traction vermarktet.

Die börsenotierte VA Technologie AG (VA TECH) ist ein fokussiertes Technologie- und Serviceunternehmen, das Wert für Kunden über den gesamten Anlagen-Lebenszyklus schafft. Der Konzern verfügt über führende internationale Positionen in den Bereichen Metallurgietechnik, Hydraulische Energieerzeugung, Energieübertragung und -verteilung, Wassertechnik sowie Industrial Services. Im Jahr 2000 erzielte die VA TECH mit 22.150 Mitarbeitern einen Umsatz nach IAS von EUR 4 Mrd.

Diese und weitere Presseaussendungen des VA TECH-Konzerns sind auf der Homepage www.vatech.at abrufbar bzw. können mittels automatischem Abo-Service individuell zugesandt werden.

VA Technologie AG

Kennzahlenüberblick 1)
Veränderung
Mio.EUR 1. HJ/2001 1. HJ/2000 1.HJ/00 / Q2/2001 Q2/2000 2000 1.HJ/01
Auftragseingang 2.050 1.824 +12% 981 870 3.894 Auftragsstand
(Stichtag) 4.180 3.768 +11% 4.180 3.768 3.709 Umsatz 1.792 1.863 -4% 946 935 3.985 EBITA 2) 68 65 +5% 34 65 125 EBIT 3) 52 52 0 26 57 93 Finanzergebnis -29 -25 -16% 5 4 -51 EBT 4) 23 27 -15% 31 61 42 Periodenüberschuss 19 18 +6% 30 48 30 Mitarbeiter 5) 19.520 22.365 -13% 19.520 22.365 22.150

1) Zahlen nach International Accounting Standards (IAS)
2) Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwert-Amortisation
3) Ergebnis vor Zinsen und Steuern
4) Ergebnis vor Steuern
5) Halbjahr: Stichtag; Gesamtjahr: Jahresdurchschnitt

Rückfragen & Kontakt:

NEISSER COMMUNICATION /
Dr. Maria Neisser,
Tel.: 01/513 94 40

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