"Niederösterreichs EU-Grenze ein offenes Scheunentor!"

FP-Ram kritisiert Strassers Untätigkeit

St. Pölten (OTS) - Prölls Musterschüler Strasser ist wieder einmal säumig, kritiserte der freiheitliche Landesparteisekretär Thomas Ram angesichts der Spitzenwerte bei illegalen Grenzgängern: "Knapp 200 illegale Grenzgänger an einem Wochende, das ist ein unfaßbarer Rekord! Jahrelange FPÖ Forderungen und Befürchtungen sind jetzt voll bestätigt worden, täglich steigende Aufgriffszahlen und die negative Rekordbilanz sollten auch beim VP-Minister endlich zum Umdenken führen."

Der FP-Mandatar fordert einen lückenlosen Grenzschutz an der EU-Außengrenze, dh auch im Norden des Landesgebietes den Assistenzeinsatz. "Gerade die Erfolge im Burgenland zeigen die Wirksamkeit unseres Heeres, aber hier ist und bleibt Strasser in seiner Verantwortung einfach fahrlässig untätig. Schließlich liegt es an ihm, diesen Einsatz anzufordern und sicherzustellen", so Ram.

Es müsse auch im Landesintersse sein, daß unsere Grenze sicher werde, führte der FP-Bundesrat aus: "Wenn es nicht anders geht müßte der Landeshauptmann seinen Zögling einmal zum Handeln zwingen." Am Geld dürfe es aber nicht scheitern, so Ram weiter:

"Wer sich ein Eins zu Eins Modell einer Sicherheitsakademie leisten kann, der soll auch Geld für die Sicherheit der Grenzregion aufbringen und so dem Bundesheer den Assistenzeinsatz ermöglichen", verlangte der Landesparteisekretär.

Schließlich vollbringen die Beamten an der Grenze einen ungeheuren Dienst an Land und Bürger, mit viel Einsatz unter oft widrigen Umständen, wie sich auch der Landtagsklub heute vor Ort überzeugen kann, betonte der Mandatar, "Anstatt Aufgriffszahlen, zu Jubelmeldungen umzudeuten, sollte der VP-Minister endlich seiner Pflicht nachkommen und für Ordnung und Sicherheit in der Grenzregion sorgen", so Ram abschließend.

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