ARBÖ: Förderung für Fahrzeuge mit Partikelfilter

Wien (ARBÖ) - Der ARBÖ hat an den Automobilkonzern PSA Peugeot Citroen bereits 1999 den ARBÖ-Umweltpreis für Entwicklung und Serieneinsatz des weltweiten ersten Partikelfilters verliehen. Dieser technischen Hochleistung müssen aus Sicht des ARBÖ nun auch die anderen Automobilhersteller folgen. Dabei darf auch der LKW nicht vergessen werden, will man ökologisch am Ball bleiben.

Ähnlich wie bei der Einführung der Katalysator-Technik vor mehr als 15 Jahren, wird eine Implementierung des Partikelfilters in Dieselfahrzeuge nur dann stattfinden, wenn das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technik und der Gesetzgeber klare Rahmenbedingungen schaffen, stellt der ARBÖ fest.

Diese klaren Rahmenbedingungen - welche weit über die EU-Richtlinien hinausgehen müssen - können aber nur auf freiwilliger Basis durch steuerliche Anreize geschaffen werden. Nach Meinung des ARBÖ müssen für die Kraftfahrer, die ein Dieselfahrzeug mit Partikelfilter kaufen, auch finanzielle Anreize wie etwa durch ein Prämiensystem oder die Reduzierung der Normverbrauchsabgabe (NOVA) geschaffen werden. Daher regt der ARBÖ eine Arbeitsgruppe im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technik an, die sich mit dieser wichtigen "umweltfreundlichen" Angelegenheit beschäftigt.

Neben den motortechnischen Verbesserungen ist es aber auch notwendig den Schwefelanteil beim Dieselkraftstoff weiter zu senken. Hier ist nach Meinung des ARBÖ auch die Mineralölwirtschaft aufgefordert, mit neuen schwefelarmen Dieselkraftstoffen ebenfalls einen Beitrag zur Umweltentlastung zu leisten. Die Mineralölwirtschaft sollte dies aber nicht zum Anlass nehmen die Preise zu erhöhen, stellt der ARBÖ ausdrücklich fest.

Will der Staat besser sein als die EU es vorgibt - Österreich war punkto Umweltschutz im Verkehr immer Vorreiter - und den Umweltschutz im Verkehrssektor verbessern, dann sollte es finanzielle Anreize für die Kraftfahrer geben, so der ARBÖ abschließend.

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