Zierler zum ÖGB: Widersprüche am laufenden Band

Wien, 2001-08-28 (fpd) - Weitere Widersprüche und offene Fragen rund um den Gagen-Skandal der Gewerkschaft ortete heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler.****

Noch letzte Woche am Donnerstag habe GPA-Chef Hans Sallmutter erklärt, er erreiche ÖGB-Chef Verzetnitsch nicht, während der "Unerreichbare" gestern in der ZiB selbst erklärte, er habe am Donnerstag mit dem GPA-Chef telefoniert.
Ähnlich mysteriös seien auch die verschiedenen Einkommensrechnungen der stellvertretenden ÖGB-Vorsitzenden Renate Csörgits. "In ‚Wien heute‘ hatte sie ihr Einkommen noch um rund 17.000 Schilling netto weniger beziffert als in der gestrigen Gehaltsoffenlegung. Auch die Rechnung über ihr Gehalt als Abgeordnete ist gelinde gesagt, seltsam. Daß rund 102.000 Schilling brutto 20.000 Schilling netto ergeben sollen, ist im besten Fall eine grobe "Verschätzung".

"Wer hat wen angerufen oder doch nicht? Und wie werden aus 102.000 Schilling brutto 20.000 Schilling netto bzw. sind bei nochmaliger Nachfrage noch weitere wunderbare Gehaltssteigerungen wie im Fall der ÖGB-Vizepräsidentin von 58.000 Schilling netto auf 75.000 Schilling zu erwarten? Das sind Fragen, die vielleicht in die geplanten 5 Urabstimmungsfragen einfließen sollten. Wenn der ÖGB glaubt er könne die Menschen weiter für dumm verkaufen, dann irrt er. Die Menschen sind viel klüger, als es dem ÖGB lieb ist", schloß Zierler. (Schluß)

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