"Gesundes Leben von Bauernhand"

LH Haider und BM Haupt proklamierten Manifest - Gesundheit des Bauernstandes sichern - Bei Landwirtschaftspolitik habe EU-Zentralbürokratie versagt

Klagenfurt (LPD) - Gesundheits- und Konsumentenschutzminister Herbert Haupt und Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider haben heute auf der Klagenfurter Hütte zum Abschluss der "Bärentaler Umweltgespräche" das Manifest "Gesundes Land von Bauernhand" proklamiert. Ziel des Programms ist es, die Gesundheit des Bauernstandes zu sichern.

Die vier Punkte des Manifestes lauten: "Arbeit in Harmonie von Mensch und Natur". "Freiheit und Sicherheit für den Bauernstand", "Faire Partnerschaft mit Wirtschaft und Konsumenten" sowie "Heimat mit Tradition und Zukunft". In der Präambel heißt es: "Wo das Land gesund ist, dort sind es auch die Menschen. Darum wirtschaften wir im Bewußtsein unserer Verantwortung für die Natur, darum arbeiten wir in tiefer Ehrfurcht vor der Schönheit und Unversehrtheit der Schöpfung. Bei unseren Bauern ist unser Land in guten Händen. Sichern wir gemeinsam die Gesundheit des Bauernstandes".

Wie Haider und Haupt betonten, sei die Natur unser größtes Gut. Fruchtbare Erde, klares Wasser und saubere Luft seien unbezahlbare Schätze, die durch die Arbeit der Bauern geschützt und bewahrt werden. Weiters treten Haider und Haupt im Manifest für die Sicherung des Bauernstandes durch Selbstbestimmung ein. In diesem Zusammenhang müßten "die Fesseln der Bürokratie und des Zentralismus gesprengt werden."

Zur fairen Partnerschaft mit Wirtschaft und Konsumenten heißt es, dass Vertrauen das Fundament jeder Partnerschaft sei. "Jeder gibt sein Bestes, um selbst das Beste zu bekommen. Und jeder weiß: Auf den anderen ist Verlaß", so der Wortlaut im Manifest. Der Begriff Heimat wird als "Einheit von Natur und Kultur" definiert. Die Zukunft der Heimat "nährt sich aus der Tradition." Daher sei der Bauernstand "ein wichtiger Hüter dieses Erbes."

Bei der Vorstellung des Manifestes forderte Haider angesichts der von der EU geplanten Osterweiterung Maßnahmen ein, um die Einkommenssituation der österreichischen Landwirte abzusichern. Ein Anliegen, dem er sich verstärkt widmen werde. Weiters sprach sich Haider dafür aus, dass die Landwirtschaftsförderung von Brüssel wieder in die Kompetenz der einzelnen Nationalstaaten rückgeführt werde. Die EU-Zentralbürokratie - das hätten die jüngsten Krisen der Landwirtschaft gezeigt - habe sich nicht bewährt, so der Kärntner Landeshauptmann.

Weiters strich Haider die Bedeutung der Bauern als Pfleger der Kulturlandschaft und der Umwelt hervor. Der in Österreich sehr bedeutende und forcierte biologische Landbau sei auch ein Garant zur Erhaltung der wertvollen heimischen Trinkwasserressourcen.

Minister Haupt hob die Wichtigkeit einer Vertrauensbasis zwischen der Landwirtschaft und den Konsumenten hervor. Auch investiere Österreich sehr viel in die Qualitätssicherung und Kontrolle von Lebensmitteln. Das habe Krisen wie BSE oder MKS in Österreich verhindert.

Rückfragen & Kontakt:

(Schluss)Amt der Kärntner Landesregierung
Landespressebüro
Tel.: 0463 / 536-2852

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL/LPD