Bures zu neuem FPÖ-Gagenskandal: Riess-Passer soll in eigenen Reihen Ordnung schaffen

"Forstinger muss endlich vor Untersuchungsausschuss Stellung nehmen!"

Wien (SK) Ein neuer Bericht über die überhöhten Gagen von Mitarbeitern der Ministerbüros mache einmal mehr deutlich, dass sich die FPÖ kaum als oberster moralischer Sittenwächter eignet, reagierte heute SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures auf einen Bericht im Format, wonach der Büroleiter von Ministerin Forstinger über 100.000 Schilling und mit zusätzlichen Einkommen aus Aufsichtsratsjobs noch wesentlich mehr als sein Vorgänger verdient. "FPÖ-Chefin Riess-Passer soll endlich einmal in den eigenen Reihen Ordnung schaffen", fordert Bures, "und sie soll die Transparenz, die sie so gerne von anderen einfordert und für die FPÖ behauptet, auch einmal in die Realität umsetzen." ****

Skandalös ist für Bures, dass sich die betroffene Ministerin Forstinger - ebenso wie Haupt und Bartenstein - weigert, vor dem sogenannten kleinen Untersuchungsausschuss Rede und Anwort zu stehen. "Nach den neuen Berichten über Forstingers Steuergeldverschwendung muss die Ministerin umgehend Auskunft geben, nicht nur über die Höhe der Einkommen ihrer Mitarbeiter, sondern auch über die dubiosen Leiharbeitsverträge, mittels derer sie angestellt werden", so Bures abschließend. (Schluss) ah/mh

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