Schabl: Libro-Angestellte müssen für Fehler des Managements büßen

Land NÖ sollte den gekündigten niederösterreichischen Arbeitnehmern helfen

St. Pölten, (SPI) - "Mit 286 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Handelskette Libro zur Kündigung vorgemerkt hat, rollt bereits die erste Kündigungswelle. Das fatale daran: Es trifft einmal mehr nur die Arbeiter und Angestellten und nicht die Manager, die mit ihren Fehlentscheidungen das Unternehmen in ein wirtschaftliches Desaster geführt haben. Das Unternehmen Libro ist damit ein weiterer Fall, in dem die Arbeiter und Angestellten für die Fehler des Managements büßen", analysiert der Zweite Präsident des NÖ Landtages LAbg. Emil Schabl.****

Von den 286 Mitarbeitern, die gekündigt werden, sind 186 im Filialbereich und 100 in der Zentrale im niederösterreichischen Guntramsdorf tätig. Dementsprechend werden viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher unter den Betroffen sein. Das Land NÖ sollte diesen Personen eine Hilfestellung anbieten. Dafür geeignet, wäre die Gründung einer Arbeitsstiftung in Kooperation mit dem AMS. In Ergänzung dazu könnte man beispielsweise über Umschulungen in den IT-Bereich - über eine Sonderaktion im Rahmen der NÖ Technologiemilliarde - nachdenken. "Eine Vorgehensweise, die jener sehr ähnlich ist, welche die SPÖ auch für die niederösterreichischen Philips-Mitarbeiter vorgeschlagen hat. Auf diesen Weg könnte man diesen Arbeitnehmern, die ohne eigenen Verschulden den Job verlieren effektiv unter die Arme greifen und ihnen beim beruflichen Neustart helfen," fordert der Zweite Landtagspräsident Niederösterreichs Emil Schabl die zuständigen politischen Referenten auf, die notwendigen Maßnahmen umgehend einleiten zu lassen.
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