Riedl: Postdienste im ländlichen Raum müssen weiter gesichert sein

Forderungen zu den Post-Schließungsplänen

St. Pölten (NÖI) Bei der Umsetzung der Post-Pläne ist auf die berechtigten Sorgen der ländlichen Bevölkerung Bedacht zu nehmen. Daher hat das Land Niederösterreich ein eigenes Forderungspaket an die Post aufgestellt. Für jede Gemeinde muss ein maßgeschneidertes Nahversorgungskonzept erarbeitet werden, um die Versorgungsqualität im selben Umfang weiter sicherzustellen. Der Kunde darf nach möglichen Postämterschließungen auf keinen Fall eine qualitative Verschlechterung der Nahversorgung spüren, stellt LAbg. Mag. Alfred Riedl klar.****

Als besonders wichtig bezeichnete Riedl die Forderung, dass die Verantwortlichen der Post so rasch wie möglich mit den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden Kontakt aufnehmen und sie über ihre Vorhaben informieren müssen. Wir wollen langfristige Versorgungskonzepte für Niederösterreich sicherstellen. Eine Möglichkeit ist, Nahversorgern in den Gemeinden die Postdienste zu übertragen. Dadurch kann die Nahversorgung in den ländlichen Gebieten weiter gestärkt werden. Eine besonders wichtige Aufgabe der Post ist die flächendeckende Hauszustellung, die künftig qualitativ verbessert werden kann, indem beim Briefträger auch kleinere Post- und Bankgeschäfte durchgeführt werden können. Einsparungen bei der Hauszustellung würde besonders die Menschen im ländlichen Raum ausgrenzen und benachteiligen, so Riedl.

Im Gegensatz zur sozialistischen Panikmache in allen Bereichen, wo Veränderungen anstehen, werden sinnvolle und nachhaltige Strukturreformen zum Wohle der Bevölkerung von der VP NÖ weiter unterstützt. Wir haben keine Verständnis, wenn einer jahrzehntelangen Misswirtschaft auf dem Rücken der Steuerzahler aus parteitaktischen Gründen weiter die Mauer gemacht wird, betont Riedl.

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