ARBÖ: 110 km/h Nachttempofallen gehören längst aufgehoben

Wien (ARBÖ) - Der ARBÖ fordert vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technik umgehend die Aufhebung des 110 km/h Nachttempolimits. Auf bestimmten Autobahnen in Österreich sind derzeit von 22.00 bis 5.00 Uhr 110 km/h anstatt 130 km/h als Höchstgeschwindigkeit erlaubt.

Die Verordnung des Bundesministeriums für öffentliche Wirtschaft und Verkehr vom 2. November 1989 (StVO, Paragraph 43 Abs.2), sie gilt für die A 8 Innkreisautobahn, A 9 Phyrnautobahn, A 10 Tauernautobahn, A 12 Inntalautobahn, A 13 Brennerautobahn und A 14 Rheintalautobahn, ist nach Meinung des ARBÖ längst nicht mehr zeitgemäß. Zwischenzeitig wurden die Lärmschutzmaßnahmen punkto Fahrzeuge, Schutzwände und Straßenbeläge weiter verbessert.

Außerdem führt diese für den Kraftfahrer aus dem In- und Ausland schwer erkennbare Tempofalle immer wieder zur Verwirrung. Hinzukommt, dass die Exekutive dies für Kontrollen ausnützt, kritisiert der ARBÖ. Gut in Erinnerung ist die "Aktion Scharf" auf der A10 Tauernautobahn zu Weihnachten 2000, als dort die Salzburger Exekutive bei 350 Autofahrern abkassierte und unter den Kraftfahrern massive Empörung auslöste.

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