Haigermoser: Forstinger ist hinsichtlich Nein zur HL-Strecke nach Salzburg zu befragen

"Hinterwäldler-Politik" darf nicht obsiegen

Salzburg, 25-08-01 (OTS) "Sollte die Ankündigung aus dem Verkehrsministerium stimmen, daß der viergleisige Ausbau der Westbahnstrecke nach Salzburg gefallen ist, wäre dies ein Anschlag auf die wirtschaftspolitische Zukunft Salzburgs", sagte heute der Salzburger Nationalratsabgeordnete und Wirtschaftskammer-Vizepräsident, Helmut Haigermoser.****

Er wolle allerdings noch an die Infrastrukturministerin herantreten und die Frage stellen, welche Gründe für eine derartige Fehlentscheidung in verkehrs- und wirtschaftspolitischer Hinsicht maßgeblich seien, kündigte Haigermoser an. "Es darf einfach nicht wahr sein, daß eine Gruppe von politischen "Hinterwäldlern" ein Projekt wie den Ausbau der HL-Strecke nach Salzburg verhindern kann. Wenn jene, welche gegen den rapid zunehmenden Transitverkehr auf der Straße wettern, auch noch den Bahnausbau verhindern, kann nur mehr die Bezeichnung Schildbürger gewählt werden. Leute, welche gegen "Alles" sind, jedoch alle "Segnungen" wie Flughafen und Autobahnen in Anspruch nehmen, haben jede Glaubwürdigkeit verloren."

Jeder halbwegs vernünftige Mensch wisse, daß moderne Verkehrsverbindungen das Hauptargument für Betriebsansiedlungen und damit sichere Arbeitsplätze seien. "Die Neinsager, insbesondere im Salzburger Flachgau, sind jene, welche die Verlegung der BH-Salzburg Umgebung in eine der Kleinstädte des Flachgaues verlangen und damit mehr Verkehr auf den Straßen verursachen, weil die bevölkerungsreichen Stadtrandgemeinden über zusätzliche Kilometer in Marsch gesetzt werden. Aber gegen den Bahnausbau "samma eh". Eine derartige Politik sei nur mehr zum Fürchten, schloß Haigermoser.

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