ÖAMTC: Bergunfälle sorgen für Dauereinsatz von "Christophorus 14"

Taubergungen durch ÖAMTC-Notarzthubschrauber

Wien (ÖAMTC-Presse) - Samstagvormittag stürzte laut ÖAMTC-Informationszentrale ein etwa 45-jähriger Steirer beim Klettern im Ennstal ab. Johann G. hatte das schöne Wetter genutzt um mit einem Bekannten den Süd-Ost Grat des Grimmings zu bezwingen. Der 2351 Meter hohe Berg nahe Stainach-Irdning ist ein bekanntes Ziel von Bergsteigern, der Süd-Ost Grat gilt als berühmte Kletterroute. Die Zweier-Seilschaft hatte eine unübliche und schwierige Route für den Abstieg eingeschlagen. Die Wegwahl machte ein vermeidbares Abseilmanöver notwendig. Aus bisher unbekannten Gründen stürzte der Steirer aus Tipschern im Ennstal dabei etwa 20 Meter in die Tiefe.

Johann G. erlitt beim Sturz schwere Wirbelsäulen- und Beinverletzungen. Der angeforderte ÖAMTC-Notarzthubschrauber "Christophorus 14" musste den Kletterer mittels Tau bergen. Der Patient wurde ins KH Schladming geflogen.

Ein weiterer Bergunfall ereignete sich in der Dachstein-Südwand. Ein Kletterer war abgestürzt und etwa 50 Meter unter dem Gipfel liegen geblieben. Die Bergung des Verunglückten wurde mittels eines variablen 50 Meter Taus durchgeführt. Der ÖAMTC-Notarzthubschrauber musste dabei so nahe an die senkrecht abfallende Wand, dass er sich selbst in akuter Steinschlaggefahr befand. Bisher galt eine Taubergung an dieser Stelle für undurchführbar. Um das Risiko zu vermindern ließ Pilot Robert Schornsteiner den Notarzt-Sanitäter Albert Brugger am Gipfel aussteigen. Dieser hielt neugierige Bergsteiger vom Bereich über der Absturzstelle fern.

Der Patient wurde mit lebensgefährlichen Thorax- und Kopfverletzungen ins KH Schwarzach/ St.Veith geflogen

(Fortsetzung möglich)
ÖAMTC-Informationszentrale/ Ob

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