ÖAMTC: Gleich drei Rückholungen aus Kroatien und Griechenland mit dem Ambulanzjet

Ein schwer verletztes Unfallopfer wurde ins AKH Wien überstellt, zwei weitere Patienten wurden mit dem ÖAMTC-Ambulanzauto nach Graz bzw. Linz transportiert

Wien (ÖAMTC-Presse) - Gestern, Freitag, wurden drei verletzte Urlauber vom ÖAMTC-Schutzbrief-Notruf mit dem Ambulanzjet aus Kroatien bzw. Griechenland zurück nach Österreich geholt. Ein Oberösterreicher wurde bei einem Segelunfall schwer verletzt, ein Wiener verunglückte tragisch mit seinem Auto und ein Steirer hatte einen Radunfall.

Bei einem Segelunfall vor der Küste von Sibenik, Kroatien, wurden Johann F. aus Thening, Oberösterreich, Donnerstagnacht drei Finger eingeklemmt und teilweise abgetrennt. Freunde, mit denen der 53-Jährige gemeinsam auf einem Segeltörn unterwegs war, alarmierten von hoher See aus den ÖAMTC-Schutzbrief-Notruf. Die Notruf-Mitarbeiter organisierten zunächst eine Beratung zur Erstversorgung des Verletzten via Telefon und alarmierten die kroatische Polizei. Johann F. wurde von hoher See abgeholt und in das Krankenhaus von Sibenik eingeliefert, wo er sofort notoperiert wurde.

Auf der Fahrt nach Dubrovnik war der 22-jährige Mario B. mit seinem Auto in der Nacht auf Dienstag, 21. August, von der Straße abgekommen und 60 Meter tief in eine Schlucht gestützt. Der Wiener zog sich eine schwere Gehirnerschütterung, einen Schlüsselbeinbruch und ein gebrochenes Schulterblatt zu und konnte nur unter schwierigsten Bedingungen vom Meer aus geborgen werden. Nach der Erstversorgung im Krankenhaus von Dubrovnik alarmierte die Familie von Mario B. den ÖAMTC-Schutzbrief-Notruf.

Am Freitag hatte der 59-jährige Dr. Winfried W. aus Hartberg einen Radunfall auf der griechischen Halbinsel Chalkidike. Er zog sich einen schweren Oberschenkelhalsbruch zu und wurde noch am selben Tag vom ÖAMTC-Ambulanzjet von Saloniki nach Wien geflogen.

Freitag war der Zustand der Unfallopfer soweit stabil, dass ein Rücktransport im ÖAMTC-Ambulanzjet unter ständiger ärztlicher Begleitung möglich wurde. Der Jet, der im Notfall bis zu fünf liegende Patienten gleichzeitig transportieren kann, landete gegen 19.30 Uhr in Wien.

Da beide Unfallopfer einen ÖAMTC-Schutzbrief besitzen, übernimmt der Club die Kosten der Rückholung.

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ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

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