ÖH schaltet Kontrollkommission ein

Weinberger/Mautz machen sich in Graz ein Bild der Lage

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) hat bezüglich der Vorwürfe gegen die abgewählte ÖH-Exekutive der Universität Graz heute die Kontrollkommission eingeschalten. Die Kontrollkommission ist das zuständige Gremium, um die Finanzgebahrung der ÖH zu überprüfen. Darüber hinaus wird nach der gegenwärtig durchgeführten Prüfung des Jahresabschlusses der Bundes- sowie der einzelnen Universitäts-ÖHs durch eine Steuer- und Buchprüfungskanzlei, bei auftretenden Unregelmäßigkeiten sofort ebenfalls die Kontrollkommission eingeschalten und auch entsprechende rechtliche Konsequenzen gezogen werden.

ÖH-Vorsitzende Anita Weinberger drängt auf die restlose Aufklärung der Missstände der ehemaligen ÖH-Exekutive in Graz: "Die Kontrollkommission soll die Vorwürfe gegen AG- und RFS-Funktionäre in Graz prüfen. Die Kontrollmechanismen innerhalb der ÖH funktionieren glücklicherweise so gut, dass Unterschlagungen und Missbrauch zwangsweise aufgedeckt werden müssen. Der Bericht muss abgewartet werden, bevor zusätzliche rechtliche Schritte gesetzt werden können. Bei der Staatsanwaltschaft sind durch eine anonyme Anzeige ohnehin bereits Voruntersuchungen anhängig."

Andrea Mautz, die zweite Frau im ÖH-Vorsitzteam kündigt darüber hinaus an, dass sich die beiden ÖH-Vorsitzenden nächste Woche selbst ein Bild der Lage in Graz machen werden: "Wir werden am Montag nach Graz fahren und am Nachmittag mit dem dortigen ÖH-Vorsitz-Team zusammentreffen, um uns die Vorwürfe aus erster Hand schildern zu lassen. Wir werden die ÖH Graz dazu auffordern, einen Bericht für die Kontrollkommission vorzubereiten, um einen raschen Abschluss der Überprüfung herbeizuführen. Sollten sich die Vorwürfe als wahr herausstellen, müssen Konsequenzen gezogen werden. Die Ankündigung der Aktionsgemeinschaft, die verantwortlichen Personen aus ihrer Fraktion zu suspendieren, ist ein erster Schritt in diese Richtung. Auch vom RFS erwarten wir ein Mehr an Reaktion, als den Vorwurf, dass es sich bei den schweren Vorwürfen nur um eine sozialistische Verschwörung handelt."

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