Wie lebt sich´s auf Kosten der Gewerkschaftsmitglieder?

Driemer kann öffentliche und private Gelder nicht unterscheiden

Wien, 24. August 2001 - "Die Reaktion von GR Driemer auf die Vorhaltungen zu seinen Doppel-Bezügen spricht eigentlich für sich selbst. Es wird Zeit, daß er endlich Konsequenzen zieht", so Mag. Georg Haunschmidt, Landesobmann der Jungen ÖVP Wien. Es sei schon mehr als skurril, daß Driemer den Umgang mit den Beiträgen der Gewerkschaftsmitglieder mit der privaten Geschäftsgebarung von Firmen gleichsetzt.

Als feig bezeichnet der JVP-Landesobmann die Verschleierungsversuche Driemers bei seinem tatsächlichen Einkommen. "Daß Herr Driemer seinen Brutto-Bezug von öS 70.000,- versteuert, davon sind wir selbstverständlich ausgegangen", so Haunschmidt. "Den Gewerkschaftsmitgliedern wird die Unterscheidung zwischen Brutto- und Nettoeinkommen herzlich egal sein. Schließlich müssen sie ja für die Brutto bezahlte Summe in die Tasche greifen."

Bedenklich für die JVP Wien ist die mangelnde Differenzierung von privaten und öffentlichen Mitteln. "Umso bezeichnender ist es für das Denken von ‚Gewerkschaftsbonzen‘, daß diese nunmehr die Flucht nach vorne antreten und die Offenlegung von privatwirtschaftlichen Einkommen verlangen, statt endlich sensibler mit den Beiträgen der Gewerkschaftsmitglieder umzugehen, die ja öffentliche Mittel darstellen", so Haunschmidt abschließend.

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