LHStv. Onodi: Ergebnisse der Volkszählung sachlich bewerten

Unterschiedlichste 'Ergebnisse sind klarer Auftrag für die Landespolitik

St. Pölten, (SPI) - "Die höchst unterschiedlichen Ergebnisse der Volkszählung in Niederösterreich sollten nicht für parteipolitische Agitation benützt werden. Das Land hat schlussendlich seine Verantwortung und damit seine Arbeit für alle Städte und Gemeinden Niederösterreichs unabhängig von den politischen Mehrheitsverhältnissen wahrzunehmen", kommentiert SPÖ-Landesparteivorsitzende LHStv. Heidemaria Onodi Aussagen von LH Erwin Pröll im Sommergespräch des ORF-Niederösterreich.****

Bei der vergangenen Volkszählung in Niederösterreich gab es gemeindespezifisch die unterschiedlichsten Ergebnisse und Entwicklungen. Diese Ergebnisse sind als klarer Arbeitsauftrag zu werten. Jene Gemeinden, die aus den unterschiedlichsten Gründen eine Abnahme der Bevölkerung hinnehmen mussten, muss entsprechend der Möglichkeiten geholfen werden. Dazu zählt der Ausbau der Infrastruktur, die Ansiedelung neuer Betriebe, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Infrastruktur und die Teilnahme an spezifischen Förderaktionen des Landes. St. Pölten beispielsweise ist durch die Nichtbeteiligung im Rahmen der Baurechtsaktion noch immer benachteiligt, was vor allem dazu geführt hat, dass zwar die Umlandgemeinden einen doch maßgeblichen Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen hatten, die Bevölkerungszahl Landeshauptstadt aber keine Steigerung erfuhr. "Man sollte deshalb nicht sehr einseitig agieren. Die Ergebnisse der Volkszählung und der damit verbundene Arbeitsauftrag, ganz besonders in den Grenzregionen Niederösterreichs, verdienen ein ernstes Herangehen an die Probleme und entsprechenden Aufgaben", so Onodi abschließend.
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