"Ergebnis der Rheintal-Studie überrascht mich nicht!"

LSth. Gorbach: Hauptziel ist Bündelung des LKW-Verkehrs

Bregenz (VLK) - Straßenbaureferent Landesstatthalter
Hubert Gorbach überraschen die Ergebnisse der Rheintal-Studie nicht. Gorbach: "Über das Zwischenergebnis, wonach 90 Prozent
des Verkehrs hausgemacht ist, wissen wir bereits aus
Befragungen, Studien und Verkehrszählungen seit Jahren
Bescheid." ****

Laut Landesstatthalter Gorbach handelt es sich bei der S
18 nicht um eine Lösung für den Transitverkehr, sondern um
den "hausgemachten" Verkehr - den so genannten kleinen
Grenzverkehr. Gorbach: "Ich habe wiederholt damit
argumentiert und dies festgestellt. Ziel ist es, insbesondere
den LKW-Verkehr auf hochrangigen Straßennetzen - wie eben die
S 18 - zu bündeln und somit die Siedlungsgebiete zu
entlasten."

Zur aktuellen Diskussion sagt Gorbach: "Es gibt auch ein Studienergebnis, dass eine südliche Verlagerung der S 18 etwa
50 Prozent weniger Entlastungswirkung an der Rheinstraße in
Bregenz hätte und schon aus diesem Grund ausscheidet. Nach
dem aktualisierten Verkehrsmodell für die S 18, so Gorbach,
werden im Jahre 2015 auf der S 18 im Jahresdurchschnitt pro
Tag 17.700 Fahrzeuge unterwegs sein." Insbesondere die Grenzübergänge Höchst und Lustenau gehören dringend entlastet ebenso wie die Durchzugsstraßen in Bregenz, Hard, Lustenau
und Höchst, erklärt der Straßenbaureferent.

Gorbach betonte stets, dass es keine "Wohnstraßen" geben
werde, sondern dass natürlich auch weiterhin Verkehr
stattfinden wird - jedoch der Durchzugsverkehr auf die A 14
und S 18 gebracht werden soll. Die Ergebnisse verschiedener
Studien zeigen, wie auch zuletzt, dass die A 14 sehr stark
benutzt wird und dass sich Verkehr also sehr wohl auf ein hochrangiges Straßennetz bündeln lässt. Beim LKW-Verkehr ist dieser übrigens auch durch straßenpolizeiliche bzw.
zollrechtliche Maßnahmen lenkbar. Der Landesstatthalter sagt,
"dass die jahrelangen Varianten-Überlegungen und
Untersuchungen, unter Berücksichtigung aller Interessen, insbesondere des Anrainer- und Umweltschutzes zur jetzigen S
18 Trasse geführt haben und diese nun auch konsequent
betrieben und umgesetzt werden müsse." Tatsache ist, so
Gorbach, "dass es bei allen Negativerscheinungen, die sich
auf die Entlastung auswirken können, wie etwa die Mautflucht,
die Entlastungswirkungen trotzdem noch enorm sind und den Bau
der S 18 jedenfalls rechtfertigen." Gorbach: "Es gibt kein
Wenn und Aber!"
(bl/ug,nvl)

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