KSV verurteilt schwarz-blauen Finanzskandal an der Grazer ÖH. Für Offenlegung der Buchhaltung und Gehälter aller Interessensvertretungen.

Wien (OTS) - Aufs schärfste verurteilte heute die dritte Bundes-ÖH-Vorsitzende Irene Zavarsky (Kommunistischer StudentInnenverband) die Veruntreuung von ÖH-Beiträgen durch die ehemalige schwarz-blaue ÖH-Exekutive an der Universität Graz. "Das schändliche Verhalten der FPÖ- und ÖVP-NachwuchsfunktionärInnen beweist einmal mehr, dass sie das Innehaben von öffentlichen Ämtern missbrauchen. Anstatt eine konsequente Interessensvertretung zu betreiben, ergreifen sie jede Möglichkeit um sich selbst zu bereichern und zu profilieren." Der ÖH als politische Interessensvertretung aller Studierenden sei durch diesen Finanzskandal ein nicht wieder gut zu machender Schaden entstanden, sagte Zavarsky weiter.

Um Vorfälle wie diese in Zukunft zu verhindern, fordert Zavarsky die Offenlegung der Budgets aller Interessensvertretungen und der Gehälter all ihrer Funktionäre. Die ÖH, aber auch der ÖGB und die AK sollten hierbei mit gutem Beispiel voran gehe n. "Vorbildhaft scheint mir in diesem Zusammenhag der "Tag der offenen Konten" des Grazer Stadtrates Ernest Kaltenegger (KPÖ). Dieser legt jährlich zu Jahresende die Verwendung seines Politikerbezuges offen." Gewählte FunktionsträgerInnen hätten die Pflicht, die ihnen überantworteten Gelder im Interesse aller zu verwalten. Der Missbrauch von öffentlichen Geldern zeuge von einer Verantwortungslosigkeit und Arroganz sonder gleichen, so die Kommunistin und dritte Bundes-ÖH-Vorsitzende Irene Zavarsky abschließend.

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