Zeitungsversand: Caritas zählt auf Politik

Wien (OTS) - "Die geplanten bilateralen Gespräche zwischen Post
und dem Verband Österreichischer Zeitungen geben Hoffnung, dass auch für den Tarif für die Hilfsorganisationen noch nicht das letzte Wort gesprochen ist", kommentiert Caritas-Präsident Franz Küberl die gestrigen Beratungen der zuständigen Preiskommission. Die vorgelegten Tarife für den Zeitungsversand bedeuten für die Hilfsorganisationen enorme zusätzliche Kosten. Caritas und Rotes Kreuz berechneten für die nächsten beiden Jahre eine Verteuerung von 13 Millionen Schilling.

"Wir müssten die notwendigen regelmäßigen Kontakte zu unseren Spendern reduzieren - dies bedeutet wiederum einen Rückgang der Spendeneinnahmen und somit negative Auswirkungen auf das Ausmaß unserer Hilfeleistungen", fürchtet Bernhard Jany vom Roten Kreuz. Die Kostenexplosion würde zu Lasten von Menschen in Not gehen. "Nur mit Unterstützung der Politik und einer entsprechenden Subvention können die Mehrbelastungen in einem erträglichen Rahmen gehalten werden" fordert Franz Küberl. Er hofft, dass Infrastrukturministerin Monika Forstinger als "Anwältin der Hilfsorganisationen die speziellen Anliegen konsequent vertritt".

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Bernhard Jany,
Tel. 589 00-151

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Gabriela Sonnleitner,
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