Eder zu neuem Asfinag-Vorstand: Blau-schwarze Farbenlehre setzt sicht fort

Wichtige Reformen werden durch Vorstands-Wechsel gefährdet

Wien (SK) Eine Fortsetzung der Posten-Neubesetzung nach blau-schwarzer Farbenlehre sieht SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder in der heutigen Bestellung des neuen Asfinag-Vorstandes. Durch diesen Wechsel vor der Zeit - der bisherige Vorstand Bernhard Engleder habe noch einen gültigen Vertrag bis Ende nächsten Jahres - sei eine Verschleppung wichtiger Reformen im Straßenverkehrsbereich zu befürchten. Wie schon im Bereich der ÖIAG entstünden der Allgemeinheit auch durch diesen Wechsel erhebliche Mehrkosten. Immerhin müsse der alte Vorstand vertragsgemäß bis Ende des nächsten Jahres parallel zum neuen entlohnt werden, kritisiert Eder gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Durch diese Entscheidung, für die die glücklose Verkehrsministerin Forstinger verantwortlich zeichne, werde außerdem die Kontinuität des Verkehrswege-Ausbaus in Frage gestellt. Eder fürchtet, dass es jetzt zur abermaligen Verzögerung bei der Einführung des Lkw-Roadpricing und zur Verschleppung wichtiger Reformen kommt. Nun müsse ein neues Team wieder bei Null beginnen - "und dies just zu einem Zeitpunkt, wo das Asfinag-Management wichtige Konzepte zur Hebung der Baustellen-und Straßentunnel-Sicherheit erarbeitet und die Umsetzung des dringend erforderlichen Lkw-Road-pricing vorangetrieben hat". Zumindest der neue Vorstand Walter Hecke, der aus einem völlig anderen Bereich komme, werde einige Einarbeitungszeit in den Straßenagenden benötigen. (Schluss) ml

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