Schweitzer zu Brosz: Politiker nicht aus der Verantwortung entlassen

Wien, 2001-08-21 (fpd) - "Offensichtlich herrscht nun bei allen im Parlament vertretenen Parteien Einigkeit darüber, daß nach 30 Jahren sozialistisch dominierter Bildungspolitik auf diesem Sektor endlich etwas geschehen muß", kommentierte heute der freiheitliche Bildungssprecher Mag. Karl Schweitzer die Presseaussendung des grünen Bildungssprecher Brosz.

Schweitzer sprach sich klar gegen den Vorschlag Brosz’ aus, die Politik aus der Bildungsdebatte zu entlassen. "Scheinbar haben die Grünen nichts zur österreichischen Bildungspolitik beizutragen, ich hingegen schon. Wir Freiheitliche haben einige Forderungen ins Koalitionsübereinkommen hineinverhandelt, an dessen Umsetzung wir seit Regierungsantritt arbeiten", führte der freiheitliche Bildungssprecher weiter aus.

Nach Ansicht Schweitzers sei aber eine einmalige Enquete dafür zu wenig. Er präferiere einen Bildungsgipfel oder zumindest eine Enquete-Kommission. Die Diskussion müsse über einen längeren Zeitraum laufen, damit die entsprechenden Rahmenbedingungen für eine Bildungsreform geschaffen werden könnten.

"Ein Prognoseverfahren für die Aufnahme in die AHS, die Umlenkung der Schülerströme, die Attraktivierung der Hauptschule, ein Berufsvorbereitungsjahr anstatt des Polytechnischen Lehrgangs, die Oberstufenreform, die Reform der Lehreraus- und weiterbildung und die Dienstrechts- und Besoldungsreform sind nur einige wichtige Punkte der notwendig gewordenen Reform am Bildungssektor" schloß Schweitzer. (Schluß)

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