ARBÖ: Gespräche der Gewerkschaft über Kilometergelderhöhung und Berechnungen von Statistik Austria werden vom ARBÖ nicht konterkariert

Wien (ARBÖ) - Allem Anschein nach werden konstruktive Gespräche mit Statistik Austria über die Neuerstellung des Preisindex für den privaten Pkw-Verkehr - früher Autokostenindex - der für die Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes ausschlaggebend ist, nicht als konstruktiv anerkannt, stellt der ARBÖ fest.

Am 2. August 2001 hat sich eine Arbeitsgruppe in der Statistik Austria, an der auch Vertreter der Autofahrerklubs teilnahmen, über die Neuerstellung des Autokostenindex beraten. Die Ergebnisse von Statistik Austria werden im September 2001 vorliegen.

Dem ARBÖ ist es leid, seine Forderungen über die Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes zu wiederholen. Faktum ist, dass die Bundesregierung seit dem Vorjahr die berechtigten Forderungen der Kraftfahrer ignoriert.

Die 7-Prozent-Anpassungsklausel - bei der das Kilometergeld bisher noch von jeder Bundesregierung erhöht wurde - vereinbart noch unter dem Staatssekretär im Bundeskanzleramt Dr. Franz Löschnak, ist allem Anschein nach in Vergessenheit geraten. Gespräche zwischen der Gewerkschaft und Vizekanzlerin Dr. Susanne Riess-Passer werden vom ARBÖ durch zusätzliche Erklärungen jedoch nicht konterkariert. Alle Forderung von Arbeiterkammer und Kraftfahrerorganisationen nach einer Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes sind den zuständigen Verantwortlichen längst bekannt.

Wenn die Verhandlung der Gewerkschaft keine entsprechende Anhebung des Kilometergeldes bewirkt, erleiden auch die privaten Kraftfahrer weiterhin Schaden. Es besteht daher rascher Handlungsbedarf, dass den Kraftfahrern die überdurchschnittlich gestiegenen Kfz-Kosten auch ersetzt werden, so der ARBÖ.

Faktum ist, dass die Anhebung des amtlichen Kilometergeldes durch eine säumige Bundesregierung nicht erfolgt. Der ARBÖ rät daher den Steuerzahlern, die entstandenen jährlichen Pkw-Kosten mittels Einzelbelegen beim Finanzamt geltend zu machen. Daher sollten die Kraftfahrer alle Belege sammeln und genaue Aufzeichnungen über alle Fahrten führen.

Siehe dazu auch APA: OTS 143 und APA 458 vom 2. August 2001.

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