Plattform kritisiert bevorstehende Mobilfunk-Immissionsmessungen in Salzburg:

Weder transparentes Prozedere noch Einbindung der Bürgerinitiativen!

Wien (OTS) - Am 4. April 2001 hatte das Schweizer Bundesamt für Kommunikation BAKOM zur Konferenz über das "Salzburger Modell" und dessen Realisierung nach Biel eingeladen.

"Als Ergebnis sind wir übereingekommen, dass das Bundesamt für Kommunikation BAKOM und das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL die von tele.ring vorgelegten Immissionsberechnungen von 0,25 mW/m2 je Betreiber und Standort in der Stadt Salzburg auf reale Umsetzung überprüfen werden, um die nicht verstummen wollende Betreiberaussage, ein Mobilfunknetz könne mit derartigen Werten nicht betrieben werden, endlich aufzuklären", so Marsalek von der Plattform Mobilfunk-Initiativen und Dr. Gerd Oberfeld als Vertreter des Landes Salzburg übereinstimmend.

Die nun offensichtlich beginnenden Messungen in Salzburg können wir nicht akzeptieren, da weder

- das Prozedere mit der Plattform und den Salzburger Bürgerinitiativen besprochen wurde

- noch die Plattform und Salzburger Initiativen in die Vorbereitungen, Absprachen und Terminvereinbarungen miteinbezogen wurden.

Geht man davon aus, dass die bisher vorgelegten Immissionsberechnungen von tele.ring korrekt waren, so ist schon damit belegt, dass ein funktionierendes Mobilfunknetz mit 0,25 mW/m2 errichtet werden kann.

Daher bedauern wir, dass die nun offensichtlich beginnenden Messungen unter derart untransparenten Umständen durchgeführt werden und können Sie schon alleine aus diesem Grunde nicht akzeptieren.

Rückfragen & Kontakt:

Plattform Mobilfunk-Initiativen
Eva Marsalek
Tel.: 02243-87366
e-mail: eva.marsalek@utanet.at
www.plattform-mobilfunk-initiativen.at

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