Weninger: Keine Schließungen von Postämtern im Bezirk Mödling

Offener Brief an Post-Generaldirektor Wais

St. Pölten, (SPI) - Die vom Aufsichtsrat der Post AG angekündigte Schließung von 700 Postämtern in ganz Österreich lässt bei Mödlings SPÖ-Landtagsabgeordneten Hannes Weninger die Alarmglocken läuten. "Bisher gibt es weder eine Liste der gefährdeten Postämter, noch einen nachvollziehbaren Kriterienkatalog aus dem hervorgeht, welche Standorte gefährdet sind", so Weninger. Nach den negativen Erfahrungen um die Schließung des Postamtes Sittendorf und des Gendarmeriepostens Kaltenleutgeben fordert der Mödlinger SPÖ-Chef rasch ein klärendes Gespräch zwischen der Post AG und den betroffenen Gemeinden.****

In einem Offenen Brief an Post-Generaldirektor Anton Wais fordert Weninger die sofortige Offenlegung aller geplanter Maßnahmen. Bisher bekanntgewordene Aussagen, wie "die Postdienste können von den Greißlern übernommen werden", bewertet er als "zynisches Killerargument", wo es doch in vielen Kleingemeinden längst keine Lebensmittelhändler mehr gibt. "Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich ‚Schreibtischattentäter‘ bewusst den Ast absägen, auf dem sie selbst sitzen", so Weninger. Die Personaleinsparungen der letzten Monate haben in einigen Bereichen des Bezirk Mödling bereits zu Unzufriedenheit bei der Postzustellung geführt. Immer häufiger werden Klagen laut, dass Briefe in eine Nachbargemeinde mehrere Tage unterwegs sind und immer öfters als "unzustellbar" zurückkommen. "Die Tendenz, alles Richtung Internet und e-mail zu orientieren, ist zwar zukunftsträchtig, schließt derzeit aber noch große Teile der Bevölkerung, die noch keinen Internetzugang haben, von der Kommunikation aus", so Weninger abschließen.
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