St.Pöltner Bischofstreffen im Zeichen der Kartäuser

Kontakte mit Osteuropa werden wieder belebt

St.Pölten (NLK) - In vielen Diözesen Mittel- und Osteuropas gab
es Kartäuserklöster, die auf eine Gründung des Hl. Bruno von Köln zurückgehen. Aus Anlass seines 900. Todestages findet am 8. und 9. September in St.Pölten ein Bischofstreffen statt. Erwartet werden Geistliche aus jenen Diözesen Mittel- und Osteuropas, auf deren Gebiet sich einst Kartäuserklöster befanden. Höhepunkt des Treffens ist am 9. September ein feierlicher Gottesdienst im Dom von St.Pölten.

Die größte Ausdehnung hatte der Kartäuserorden im 16. Jahrhundert. Als beschaulicher Orden wurde er Ende des 18. Jahrhunderts im Zuge der Säkularisierung nahezu ausgelöscht. Auch die drei österreichischen Klöster in Gaming, Mauerbach und Aggsbach, allesamt in Niederösterreich gelegen, fanden damals ihr Ende. Die Kartäuser galten als internationaler Orden. Die Klöster pflegten einen regen Austausch hinsichtlich Spiritualität, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft, ein grenzenloses Europa wurde vorweg genommen. Das Treffen in St.Pölten wurde vom Verein der Freunde der Kartause Aggsbach initiiert. Es steht unter der Patronanz des St.Pöltner Diözesanbischofs Dr. Kurt Krenn und des niederösterreichischen Landeshauptmannes Dr. Erwin Pröll. Auf der Basis gemeinsamer Vergangenheit Mittel- und Osteuropas soll das Leben und das Wirken des Hl. Bruno und seines Ordens in Erinnerung gerufen werden.

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