Entwarnung bei der öffentlichen Fernsehwiedergabe in Gastgewerbebetrieben

Melcher: Urheberrechtsabgaben für Autorenfilme endlich pauschal geregelt

Wien (PWK579) - Bis jetzt mussten Gastgewerbebetriebe, die öffentlich Fernsehen wiedergeben, dies dem Verband der Filmschaffenden (VDFS) schriftlich mit eingeschriebenem Brief melden. Dann fiel eine Gebühr von 2 (!) Schilling pro Jahr an. "Mit viel Verhandlungsgeschick und Ausdauer konnten wir gemeinsam mit dem Konzertlokalbesitzerverband (KLBV) unseren Mitgliedern diese bürokratische Schikane abnehmen" freut sich Hans Melcher, Vorsteher des Fachverbands Hotellerie in der WKÖ. "So lächerlich die 2 Schilling klingen, so unangenehm hätte es für den einzelnen Hotelier oder Gastwirt ausgehen können. So drohten Unterlassungsklagen, die Kosten von einigen "-zig-tausend" Schilling bedeutet hätten, wenn man die Anmeldung übersieht!" ergänzt Helmut Hinterleitner vom Fachverband Gastronomie.

Die Einigung zwischen dem KLBV als Vertreter der Gastgewerbebetriebe und der VDFS als Verwertungsgesellschaft sieht eine pauschale Abgeltung in der Höhe von 35.000 Schilling pro Jahr durch den KLBV vor. Der Betrieb spart sich damit den Aufwand der Meldung an die VDFS.

Hans Melcher wertet das Ergebnis als Beweis, "dass viele Erfolge der Wirtschaftskammer, obwohl kaum bemerkt, dennoch unmittelbaren Einfluss auf das Gastgewerbe haben." (EBK)

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