Zierler zu Münz: Zuwanderung kein Allheilmittel

Wien (fpd) - "Rainer Münz hat ja immer schon den Zuzug in Massen und Strömen gefordert. Wären seine Theorien in die Tat umgesetzt worden, würde der Arbeitsmarkt im Chaos versinken", so heute die FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler zur Forderung des Bevölkerungsforschers nach mehr Zuwanderung. Im Übrigen habe auch Münz bereits in der Vergangenheit zugeben müssen, dass die Forderung nach Zuwanderung kein Allheilmittel sei und die Probleme des Sozialstaates nicht löse.

Eine Absage erteilte Zierler auch den Spekulationen von Bundesminister Bartenstein über weitere Liberalisierungsschritte. "Bevor man, wie Bartenstein, über weitere Liberalisierungsschritte nachdenken kann, sollten zuallererst einmal die bestehenden Probleme gelöst werden. Immerhin ist derzeit die Ausländerarbeitslosigkeit beinahe doppelt so hoch, wie die der Inländer. Ein Mittel um deutliche Verbesserungen in der Arbeitsmarktsituation zu schaffen und um diesem Problem Herr zu werden, ist zweifelsohne die Erlangung von Deutschkenntnissen, wie im Integrationsvertrag vorgesehen", schloss Zierler.
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