Pumberger: Bayer widerruft versprochene Kulanzregelung zu Lipobay-Anbruchpackungen

Die bereits erfolgte Zusage wurde mit heutigem Datum zurückgenommen

Wien, 2001-08-17 (fpd) - "Während der Bayer-Konzern gestern noch vollmundig bekundete, die Rücknahme von Lipobay-Packungen sei bereits geregelt, erreichte mich heute ein anderslautendes Telefax", äußerte sich heute der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Dr. Alois Pumberger verwundert, vor allem aber auch verärgert.****

"Mit 16.08.2001 wurde mir in meiner Ordination mitgeteilt, man habe sich zu einer Kulanzregelung entschlossen und werde (nicht zuletzt auch aufgrund meiner Intervention, Anm.) auch offene Packungen zurücknehmen. Heute gegen Mittag sah die Welt ganz anders aus. Wiederum per Fax bedauerte der Pharmakonzern Bayer seine Großzügigkeit. Es werden nur die Kosten für original verschlossene Packungen refundiert. Anbruchpackungen werden zwar zurückgenommen und entsorgt, Geld gibt es aber weder für die Patienten noch für die Krankenkassen", zeigte sich Pumberger erzürnt.

"In Wahrheit geht es gar nicht darum, auf wessen Initiative angebrochene Packungen zurückgenommen werden. És ist das Vorgehen von Bayer, das mehr als merkwürdig ist. Zuerst werden nur Originalpackungen zurückgenommen. Dann wird unmittelbar nach meinem Anruf beim Konzern eine Kulanzregelung für offene Packungen per Telefax bestätigt und via APA mitgeteil, dies habe nichts mit meiner Intervention zu tun. Und nur einen Tag später bereut Bayer diesen Schritt und begründet seine Absage mit einem "technischen Fehler". Der Hauptverband sei daher aufgefordert, endlich aktiv zu werden und im Sinne der Patienten mit dem Pharmakonzern eine vernünftig Lösung auszuverhandeln", schloß Pumberger. (Schluß)

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