Prinzhorn: "Einführung einer freiwilligen Arbeitslosenversicherung für Selbständige!"

Wien, 2001-08-17 (fpd) - Der freiheitliche Wirtschaftssprecher DI Thomas Prinzhorn fordert die Einführung einer freiwilligen Arbeitslosenversicherung für Unternehmer. "Viele, vor allem junge Menschen, wagen den Sprung in die Selbständigkeit vor allem deshalb nicht, weil sie im Falle des Scheiterns nahezu keine soziale Absicherung haben", so Prinzhorn.****

Dieses Manko bestätige auch die besonders niedrige Selbständigenquote, die in Österreich bei nur 7,5%, EU-weit hingegen bei 12,7% liege.

"Die Einführung einer freiwilligen Arbeitslosenversicherung, insbesondere für neue Selbständige und Jungunternehmer dient der sozialen Absicherung der Gründerwelle. Dabei bedarf es neben der Einführung von Mindeststandards bei Arbeitslosigkeit und Krankheit auch einer Absicherung bei unverschuldeter Arbeitsunfähigkeit", so Prinzhorn.

"In Dänemark etwa gibt es die freiwillige Arbeitslosenversicherung längst: Selbständige können einer der berufsständischen Arbeitslosenkassen beitreten und an diese Beiträge entrichten."

"Gerade die Klein- und Mittelbetriebe, die mehr als 99% aller österreichischer Unternehmen ausmachen, sind enormen bürokratischen, nämlich gewerberechtlichen und steuerrechtlichen Hürden ausgeliefert. Dabei sind etwa die Kosten für Kleinstbetriebe fünfmal so hoch wie für Unternehmen bis 500 Mitarbeiter. Der Anreiz einer sozialen Absicherung stellt daher eine der dringend notwendigen Entlastungsoffensiven für Österreichs Selbständige dar", schloß Prinzhorn. (Schluß)

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