Stiefsohn (KPÖ): Auswirkungen der Globalisierung müssen auch auf internationaler Ebene bekämpft werden

Wien (OTS) - Für die Vorsitzende der KPÖ-Wien, Waltraud Stiefsohn, zeigen die geplanten Entlassungen bei Philips in Wien, dass "die Auswirkungen der Globalisierung auch auf internationaler Ebene bekämpft werden müssen."

"Wenn die Stadt Wien nun bei der Jobvermittlung der 1.200 betroffenen ArbeiterInnen Unterstützung geben will, so ist das schön und gut aber unzureichend. Weltweite Mindestlöhne und Mindestsozialstandards müssen endlich angedacht werden, damit die Konzerne auch andere Faktoren als den Profit berücksichtigen müssen."

Für Stiefsohn zeigt die Entwicklung bei Philips aber auch, "dass die Privatisierung von öffentlichem Eigentum abzulehnen ist. Nach einer Privatisierung werden so lebensnotwendige Bereiche wie das Gesundheitswesen oder die Gas- und Stromversorgung nur mehr unter dem Blickwinkel der Profitabilität betrachtet - wohin dieser Weg führt, sehen wir ja in den USA oder Großbritannien."

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