Umwelt-Großinvestition in Arnoldstein - BILD (web)

Asamer-Becker Recycling GmbH baut Abfall-Aufbereitungshalle um 45 Mio. ATS

Arnoldstein (OTS) - Innnerhalb von nur dreieinhalb Monaten wird
die Asamer-Becker Recycling GmbH (ABRG) auf ihrem Betriebsgelände im Kärntner Grenzort Arnoldstein eine hochmoderne Abfall-Aufbereitungshalle errichten, für die der Kärntner Umwelt-Landesrat Herbert Schiller am Freitag den Spatenstich vorgenommen hat. Die Fertigstellung der 720 m2 großen und acht Meter hohen Stahlbau-Halle ist bereits für Ende November geplant, die Kosten sind mit 45 Mio. ATS (3,27 Mio. Euro) kalkuliert.

Diese für Kärnten ganz wesentliche Umweltschutz-Investition wird zu einer erheblichen Entlastung der Luft in Arnoldstein beitragen, weil sowohl die Abfall-Lagerung als auch die Abfall-Zerkleinerung durch den Shredder eingehaust und mit modernster Abluft- und Filtertechnik ausgestattet werden.

Bei der Realisierung des Hallenbaues hat die ABRG ein rekordverdächtiges Tempo an den Tag gelegt: Innerhalb von etwas mehr als drei Monaten ab der Erteilung der Baugenehmigung, die gemeinsam mit der Anlagengenehmigung durch die 2. Verwaltungsinstanz am 7. Mai erteilt wurde, hat die ABRG die Planung, Ausschreibung und Vergabe der 60 m langen, 12 m breiten und 8 m hohen Halle abgewickelt.

Das Hallenobjekt, in dem feste industrielle Abfälle sowohl gelagert als auch für den Wirbelschichtofen aufbereitet werden, vereint die neuesten Erkenntnisse der Arbeits- und Feuersicherheit sowie der Ablufttechnik. Die neue Aufbereitungshalle wird künftig auch für die Abfallbehandlung im Dörschelofen zur Verfügung stehen.

Bereits im Vorjahr war der Wirbelschichtofen auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden und ist jetzt wahrscheinlich einer der besten derartigen Öfen in Österreich, dessen Emissionen überdies am Rand der Nachweisgrenze liegen. Damit stellt die ABRG-Anlage einen Meilenstein für die thermische Abfallverwertung in Kärnten und in Österreich dar.

In der Wirbelschichtofenanlage werden jährlich ca. 30.000 Tonnen industrieller Abfälle thermisch behandelt. Haus- bzw. Restmüll wird von der ABRG jedoch nicht verbrannt. Derzeit sind 31 Mitarbeiter bei der ABRG in Arnoldstein beschäftigt.

Die 45 Investitionsmillionen bleiben zum weitaus überwiegenden Teil in Kärnten: Die Bauarbeiten wurden an Mayreder-Alpine in Villach vergeben, für den Stahlbau und die Montage ist die WMT Anlagenservice GmbH in Arnoldstein verantwortlich und die Projektierung besorgte das Zivilingenieurbüro Dipl.-Ing. Fritz Willitsch in Gödersdorf.

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ABRG-Geschäftsführer Dr. Thomas WERNER
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