Niederwieser zum Unterinntalbahn-Ausbaustopp: Schallende Ohrfeige für Weingartner und Khol

Wien(SK) In scharfen Worten kritisiert SPÖ-Abgeordneter Erwin Niederwieser Verkehrsministerin Forstinger, die am Dienstag den Ausbau der Unterinntalbahn per ministerieller Weisung stoppte. "Forstingers politischer Eingriff in ein laufendes Verwaltungsverfahren ist schlichtweg skandalös: Wieder einmal trifft die FPÖ-Ministerin eine Entscheidung in Unkenntnis der Sachlage. Die ministerielle Unfähigkeit - oder ist es schlichte Arroganz der Macht - geht dabei so weit, dass sie bislang noch nicht einmal persönlich mit dem ausführenden Unternehmen, der BEG, gesprochen hat," ist Niederwieser empört. ****

"Für den entstandenen Schaden in dreistelliger Millionenhöhe durch eine überforderte Ministerin trägt die ÖVP die Hauptverantwortung:
Der Hauptbetreiber der FPÖ-ÖVP-Koalition, Klubchef Khol, schafft es zwar im Parlament schöne Beschlüsse über die 'Priorität des Ausbaus' der Unterinntalbahn herbeizuführen, realpolitisch bedeutet der Schritt Forstingers jedoch ein totales Versagen der verantwortlichen ÖVP-Politiker. Man wird sehen, ob sie nächste Woche, wenn Ministerin Forstinger in Alpbach weilt, in der Frage des so wichtigen Unterinntalbahnausbaus etwas für unser Land erreichen können, oder ob außer fotogerechtem Herumscharwenzeln um die Ministerin für Tirol wieder einmal nichts zu holen sein wird", so Niederwieser am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) ml/mp

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