TV Movie-Kinoexperte Rüdiger Rapke beurteilt aktuelle Filmstarts: - AUDIO (web)

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Kinomagazin 2 Kinostart 16.08.01

Wenn es schlagkräftige Typen zu besetzten gilt, ist Sylvester Stallone immer erste Wahl. Diesmal mimt der Hollywoodstar den Schuldeneintreiber Jack Carter. Im Action-Drama "Get Carter - Die Wahrheit tut weh" macht Jack einen Abstecher in seine Heimatstadt, denn die Beerdigung seines jüngeren Bruders Richie steht an. Angeblich ist Richie bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Aber Carter glaubt nicht an einen Unfall, sondern an kaltblütigen Mord. Gemeinsam mit seiner Nichte macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit. TV Movie Kinoexperte Rüdiger Rapke, überrascht uns Sly Stallone in "Get Carter" mit leisen Tönen, oder gibt es gewohnte Action-Kost?

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Um es vorwegzunehmen: "Get Carter" ist kein guter Film, und Sylvester Stallone bei weitem nicht so überzeugend wie in dem exzellenten Thriller "Copland". Wie schon 1971 ist Jack Carter zwar cool, brutal und gut gekleidet. Aber woran es dem Remake deutlich mangelt, ist die düstere Stimmung des Originals. Und: Der Brite Michael Caine war die perfekte Verkörperung des Antihelden - Stallone ist "nur" ein moderner Actionheld, der sich mit finsterer Miene durch den seelenlosen Film prügelt.

Scheinbar ist Amélie eine ganz normale Frau. Die junge Französin mit dem schelmischen Lächeln arbeit in einem kleinen Café in Paris. Aber Amélie, gespielt von Audrey Tautou, ist auch ein klitzekleines bisschen verschroben. So schickt sie einen Gartenzwerg auf eine Weltreise, sammelt Kieselsteine und treibt ihren Gemüsehändler mit bösen Streichen an den Rand des Wahnsinns. Und als Amélie versucht ihren Traumman Nino, alias Mathieu Kassovitz, zu erobern, dreht sie erst so richtig auf. TV Movie Kinoexperte Rüdiger Rapke, hat "Die fabelhafte Welt der Amélie" das Zeug zum Geheimtipp?

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In Frankreich war der Film im Frühjahr der Renner, und zumindest in Cineasten-Kreisen wird die Komödie ganz sicher auch bei uns ein Hit, denn: Wer "Delicatessen" mochte oder eine Ader für groteske Situationen hat, wird diesen Film lieben. Jean-Pierre Jeunets Film ist ein irrwitziger Geniestreich, eine bunte Wundertüte randvoll mit surrealen Bildern, verschrobenen Typen und märchenhaft poetischen Einfällen. Jawohl: Dieses bizarre Märchen zum Staunen und Träumen ist ein echter Geheimtipp.

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