Forstinger will Transit und Verkehr auch zum Thema der von der FPÖ geforderten Volksbefragung zur EU-Erweiterung machen - Vorausmeldung zu NEWS 33/01 v. 16.8.2001

+ Forstinger im NEWS-Interview: Transitvertrag als Basis für

Beitrittsverhandlungen der EU-Kandidaten. + Enormer Aufholbedarf, weil Straßenbau in der Vergangenheit zugunsten

der Bahn vernachlässigt wurde=

Wien (OTS) - Im Interview mit der übermorgen, Donnerstag, erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS spricht sich Verkehrsministerin Monika Forstinger dafür aus, die Themen Transit und Verkehr in die von der FPÖ verlangten Volksbefragung zur EU-Osterweiterung aufzunehmen. Forstinger wörtlich: " Der Verkehr wird in der Frage der EU-Osterweiterung eine ganz zentrale Rolle spielen. Gerade zum Thema Verkehr und Transit bin ich bemüht, so viele Meinungen wie möglich einzubinden."

In Anbetracht der tragischen Unfälle in einröhrigen Autobahntunnels will Forstinger verstärkt auf den Bau zweiter Tunnelröhren setzen, auch wenn diese, so die Verkehrsministerin "kein Allheilmittel" sind. Straßenbau sei generell in den letzen Jahrzehnten fast tabu gewesen, daher bestehe ein enormer Aufholbedarf.

Forstinger wörtlich: "Es ist sicherlich ein Fehler der Vergangenheit, dass viel zu viel nur in die Schiene investiert wurde und zu wenig in die hochrangigen Straßen. Dennoch müssen wir alles tun, um die Verlagerung von der Straße auf die Schiene zu verbessern. Hier gilt es, die Liberalisierung der Bahn voranzutreiben. Ich bin die erste, die die freien Trassen auf den bereits bestehenden Schienen analysiert hat. Dabei hat sich gezeigt, dass die Schienenwege, in die bereits viele Milliarden investiert wurden, bisher viel zu wenig genutzt werden. Daher brauchen wir einen freieren Zugang zum Schienennetz, auch für private und ausländische Betreiber. Zudem hat man jahrzehntelang über die Einführung der Lkw-Maut diskutiert, und sie nicht zustande gebracht. Wir müssen das Road-pricing so rasch wie möglich einführen, auch um verkehrspolitisch zu mehr Kostenwahrheit zu kommen."

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