VSStÖ für Demokratie an der Universität

Schiessl: Gehrers "Uni-Reform" bedeutet Entdemokratisierung

Wien (SK) Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) sieht in den Plänen zur Universitätsreform, wie sie heute von Bildungsministerin Gehrer in Ansätzen vorgestellt wurden, einen bildungs- und demokratiepolitischen Rückschritt. VSStÖ-Bundesvorsitzende Eva Schiessl: "Die Regierung will die demokratische Mitbestimmung aller Universitätsangehörigen beenden. Sie offenbart ein weiteres Mal ihr Unverständnis des Wesens von Demokratie: Was Blau-Schwarz nicht ins Konzept passt, wird entmachtet. Der Weg der Regierung führt zurück in die überwunden geglaubte autoritäre Vergangenheit an den Universitäten. Der VSStÖ lehnt die Entdemokratisierung der Universitäten und die Zurückdrängung der studentischen Mitbestimmung zugunsten von Führungsebenen und willfähriger Institutionen strikt ab." ****

Für den hochschulpolitischen Sprecher des VSStÖ, Christian Bruckner, sind die Autonomie-Pläne der Regierung ein bildungspolitischer Rückschritt: "Universitäten sind keine mit der Privatwirtschaft vergleichbaren Einrichtungen, sondern produktiv-schöpferische Institutionen. Es stimmt nicht, dass nur die Entlassung der Universitäten aus der staatlichen Verantwortung und die Hierarchisierung der Entscheidungsstrukturen Reformen bringen kann. Bildungspolitischer Fortschritt ist ohne breite Mitwirkung und Mitbestimmung der Betroffenen nicht verwirklichbar." (Schluss) ml/mp

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