Jung: Abfangjägerbeschaffung erfolgt nach Plan

"Auch Finanzministerium wird "Empfehlung" des LV-Rates umsetzen"

Wien, 2001-08-13 (fpd) - Der freiheitliche Wehrsprecher Abg. Bgdr Wolfgang Jung begrüßte heute, daß der Finanzminister bei der Finanzierung der Abfangjäger "ein sorgfältiges, umfassendes und penibles Vorgehen" beabsichtigt. ****

Gleichzeitig betonte Jung aber, daß es, auch in Zeiten der Budgetkonsolidierung, unabdingbare (ohnehin schon zu lange hinausgezögerte) Beschaffungen geben muß, wenn nicht der Dienstbetrieb in Teilen eingestellt werden soll. Schließlich kann auch der Finanzminister selbst in Sparzeiten nicht den Nachkauf von Rotstiften für Streichungen einstellen, wenn er effektiv sein will. Die Luftraumüberwachung ist schließlich eine gesetzliche Aufgabe des Bundesheeres und zusätzlich eine Verpflichtung aus der Neutralität.

Deshalb wird, einer Empfehlung des Landesverteidigungsrates an die Bundesregierung folgend, die Beschaffung Anfang nächsten Jahres eingeleitet werden.

Was die Palette an Angeboten betrifft, meinte der freiheitliche Wehrsprecher, daß auch ihm aus Konkurrenzgründen ein breiteres Angebot lieber wäre, es aber die gewünschten "sechs oder sieben Angebote" auf dem Markt nicht gibt. Jung zeigte Verständnis dafür, daß dies im Finanzministerium natürlich nicht bekannt ist, darum sollte man die Typenentscheidung auch beim zuständigen Verteidigungsressort belassen. "Schuster bleib bei deinen Leisten!", schloß Jung. (Schluß)

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