Wiener Südrand-Bundesstraße B 301: Wirtschaftskammer Österreich fordert raschen Baubeginn

Wien(PWK567) "Eine Verzögerung des Baubeginns bei der Wiener Südrand-Bundesstraße B 301 kann von der österreichischen Wirtschaft nicht hingenommen werden", erklärt Roderich Regler, Leiter der Abteilung für Verkehrspolitik der Wirtschaftskammer Österreich. "Erst im Juni dieses Jahres hat der Kammertag als höchstes österreichisches Wirtschaftsparlament den raschen Baubeginn noch im Jahr 2001 und die Fertigstellung im Jahr 2004 gefordert. Die rasche Errichtung dieses Straßenstückes zwischen Vösendorf und Schwechat ist unumgänglich, um das tägliche Stauchaos auf der Wiener Südost-Tangente zu verringern," betont Regler. "Es ist auch nicht sinnvoll, den gesamten Durchzugsverkehr in das Stadtgebiet hineinzuführen, wenn Wien gar nicht das Ziel der Fahrt ist." Die Wiener Südrand-Bundesstraße ist jedenfalls für den Wirtschaftsstandort Österreich unverzichtbar.

Hinsichtlich der Verfahren zur Trassenverordnung und zur Umweltverträglichkeitsprüfung sind der Wirtschaftskammer Österreich keine rechtlichen Mängel bekannt geworden. Allein die lange Verfahrensdauer zeigt bereits, dass die zuständigen Behörden bestrebt waren, allen Einwendungen nachzugehen. "Den größten Schaden von einer Verschiebung des Baubeginns an der Wiener Südrand-Bundesstraße B 301 hätte die Stadt Wien selbst," erklärt Regler, "weshalb die nunmehr eingeleiteten Schritte der Wiener Umweltbehörde gänzlich unverständlich sind." Aus der Sicht der österreichischen Wirtschaft ist jedenfalls zu hoffen, dass die Prüfung der Einwendungen zu keiner Verzögerung des unbedingt notwendigen Baus der wichtigen Umfahrungsstraße führt und dem Einspruch vom Verfassungsgerichtshof keine aufschiebende Wirkung zuerkannt wird. (Ne)

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