Kranzl: Immer mehr Jugendliche haben Schulden

NÖ - Schuldnerberatung ab Herbst verstärkt in den Schulen!

Niederösterreich (SPI) Handykosten und scheinbar unverzichtbare Konsumgüter als Statussymbole sind die Hauptursachen für Schulden von Jugendlichen. Aus diesem Grund hat Sozial- und Konsumentenschutzlandesrätin Christa Kranzl vor Schulschluss eine großangelegte Umfrage unter Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren durchgeführt. In dem von der Schuldnerberatung erstelltem Fragebogen geht es um die Höhe des Taschengeldes sowie um die Verwendung dieses "Einkommens". " Viele soziale Katastrophen haben ihren Ursprung in hohen Schulden. Die Aufklärung zur Schuldenverhinderung sowie die Schuldnerberatung allgemein haben deshalb einen sehr hohen Stellenwert in meiner Arbeit. Durch diese Umfrage, die völlig anonym durchgeführt wurde, erwarte ich mir Informationen, um noch gezielter in der Prävention aktiv werden zu können", sagte Landesrätin Christa Kranzl.

Von 400 Schulen haben bis jetzt 306 die an die Schülerinnen und Schüler verteilten Fragebögen zurückgesandt. Im Sommer werden die über 30 000 Fragebögen ausgewertet. "Ich danke den Lehrerinnen und Lehrer für diese Mehrarbeit. Damit haben sie bewiesen, dass es ihnen um umfassende Betreuung ihrer Schülerinnen und Schüler geht. Nach Vorliegen der Auswertung werde ich gemeinsam mit der Schuldnerberatung und mit dem Landesschulrat ein Aktionsprogramm ausarbeiten um unsere Jugendlichen vor Schulden besser schützen zu können. Die Schuldnerberatung wird ab Herbst in den Schulen verstärkt aktiv sein", so Sozial- und Konsumentenschutzlandesrätin Christa Kranzl.
sw

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