Swoboda fordert: Wir brauchen auch weiterhin die Wachsamkeit des Westens in Mazedonien

Wien (SK) "Eine Unterzeichnung des Friedensvertrags für Mazedonien heute wäre ein wichtiger Schritt in Richtung einer Konfliktlösung. Es muss aber klar sein, dass es auch weiterhin der Wachsamkeit des Westens bedarf, um sicherzustellen, dass beide Seiten in Mazedonien bei der Umsetzung mit Entschlossenheit und Augenmaß vorgehen", erklärte der Mazedonien-Berichterstatter des Europäischen Parlaments und Leiter der SPÖ-Delegation Hannes Swoboda Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Auch der Entwicklung im Kosovo und in Südserbien müsse künftig "erhöhte Aufmerksamkeit" gewidmet werden, so Swoboda. ****

Zu den jüngsten Aussagen des NATO-Botschafters in Skopje Hansjörg Eiff, sich für eine "befriedigende Amnestieerklärung" für die UCK einzusetzen, erklärte Swoboda: "Befriedigend kann eine Amnestieerklärung nur sein, wenn jene UCK-Terroristen, die ihre Waffen nicht abgeben, auch tatsächlich der Strafverfolgung ausgesetzt werden", schloss Swoboda. (Schluss) ml/mp

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